Weniger Steuern erwartet: Was der Irankrieg den deutschen Staat kosten wird
•Weniger Steuern erwartet : Was der Irankrieg den deutschen Staat kosten wirdVon Manfred Schäfers, Berlin21.04.2026, 17:47Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenTröpfchen für Tröpfchen dreht sich d...
•Wenn die Preise für Benzin und Diesel steigen, heißt das noch lange nicht, dass davon der Fiskus profitiert.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Im März ist das Steueraufkom...
•In den vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Zahlen spiegeln sich erst die Verbräuche aus dem Januar.
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Weniger Steuern erwartet : Was der Irankrieg den deutschen Staat kosten wirdVon Manfred Schäfers, Berlin21.04.2026, 17:47Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenTröpfchen für Tröpfchen dreht sich das Zahlenkarussell – sodass dem tankenden Autofahrer beim Blick auf den Endbetrag leicht schwindlig werden kann.dpaViele denken, der Staat verdient an der Krise mit. Weit gefehlt. Wenn die Preise für Benzin und Diesel steigen, heißt das noch lange nicht, dass davon der Fiskus profitiert.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Im März ist das Steueraufkommen leicht gestiegen – aber das lag nicht an den gestiegenen Kraftstoffpreisen an den Tankstellen. In den vom Bundesfinanzministerium veröffentlichten Zahlen spiegeln sich erst die Verbräuche aus dem Januar. Auch später wird die Kassenstatistik nicht die Frage beantworten können, inwieweit der Staat an der Krise mitverdient, da sich das Aufkommen nicht auf die einzelnen Güter herunterbrechen lässt.Aber in seinem neuesten BMF-Monatsbericht haben die Fachleute von Lars Klingbeil exemplarisch vorgerechnet, wie sich der Irankrieg auf die Steuereinnahmen auswirken dürfte. Danach ist der Bund kein Krisengewinner. Im Gegenteil, auch ihm kommen die gestiegenen Spritpreise teuer zu stehen.So sieht die Modellrechnung des Bundesfinanzministeriums ausSo rechnet das Bundesfinanzministerium: Die Fachleute gehen von einem Verbrauch von 3,1 Millionen Kubikmeter Diesel und 1,95 Millionen Kubikmeter Benzin im März aus. Den durchschnittlichen Preisanstieg beziffern sie auf 0,4 beziehungsweise 0,23 Euro je Liter, ausgehend von 1,76 und 1,85 Euro Anfang des Monats. Der private Verbrauch liegt in dem Szenario bei 40 und 95 Prozent. Das ist eine wichtige Größe, da Unternehmen sich die gezahlte Umsatzsteuer vom Finanzamt erstatten lassen können (Vorsteuer). Schließlich ist die Verbrauchsveränderung zu berücksichtigen.Wegen der gestiegenen Preise wird weniger getankt. Der Rückgang wird für Diesel und Benzin einheitl...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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