Strasse von Hormus: Warum es keine militärische Lösung für die Meerenge gibt
•Strasse von Hormus : Warum es keine militärische Lösung für die Meerenge gibtVon Friederike Böge, Susanne Preuß05.05.2026, 18:13Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenSchiffe in der Straße von Hor...
•Iran braucht nicht viel, um die Weltwirtschaft als Geisel zu halten.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Das US-Militär hat eine beachtliche Streitmacht aufgeboten, um Hande...
•Zwei Flugzeugträger, mehr als hundert Flugzeuge, Kampfhubschrauber, Lenkwaffenzerstörer und 15.000 Soldaten sind an Donald Trumps „Projekt Freiheit“ beteiligt.
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Strasse von Hormus : Warum es keine militärische Lösung für die Meerenge gibtVon Friederike Böge, Susanne Preuß05.05.2026, 18:13Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenSchiffe in der Straße von Hormus am MontagReutersTrotz einer großen US-Streitmacht wagen nur wenige Schiffe die Fahrt durch die Meerenge. Iran braucht nicht viel, um die Weltwirtschaft als Geisel zu halten.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Das US-Militär hat eine beachtliche Streitmacht aufgeboten, um Handelsschiffe zu ermutigen, die riskante Fahrt durch die Straße von Hormus zu wagen. Zwei Flugzeugträger, mehr als hundert Flugzeuge, Kampfhubschrauber, Lenkwaffenzerstörer und 15.000 Soldaten sind an Donald Trumps „Projekt Freiheit“ beteiligt. Trotzdem haben sich am Montag nur zwei Handelsschiffe auf das Wagnis eingelassen.Das sind zwei von rund 2000 Schiffen mit insgesamt 20.000 Seeleuten, die seit Kriegsbeginn im Persischen Golf feststecken. Iran verhindert ihre Weiterfahrt nicht durch eine „Sperrung“ der Meerenge, sondern dadurch, dass es die Risiken und Kosten für die Reedereien mit Angriffsdrohungen und Minen schwer kalkulierbar macht.„Das US-Militär ist klar im Vorteil“Wenn es noch eines Belegs bedurfte, dass die Handelsschifffahrt durch die Straße von Hormus allein mit militärischen Mitteln kaum zu erreichen ist, dann wurde dieser wohl am Montag geliefert. Zwar zeigte sich der Kommandeur des US-Zentralkommandos CENTCOM, Brad Cooper, zuversichtlich, dass die Operation Erfolg haben werde. „Das US-Militär ist klar im Vorteil“, äußerte er auf der Plattform X.Doch die Reedereien bewerten die Mission nach anderen Maßstäben: „Die jüngsten Angriffe auf Handelsschiffe und die weiterhin bestehende Bedrohungslage zeigen, wie angespannt und volatil die Situation bleibt“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder, der F.A.Z. „Die Lage gewährleistet weiterhin keine verlässlich planbare oder dauerhaft abgesicherte Passage.“Das hat nicht...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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