Rückkehrzentren: Ein Ende des Asyl-Schlupflochs
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Rückkehrzentren : Ein Ende des Asyl-Schlupflochs Ein Kommentar von Jasper von Altenbockum27.05.2026, 06:13Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenEin Bus mit Asylbewerbern vor dem Registrierungszentrum von Ter Apel in den Niederlanden.EPAEs wird Zeit, die Anziehungskraft für Illegale zu verringern. Wer Arbeit sucht, braucht dafür weder Asylrecht noch Genfer Flüchtlingskonvention. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Sogenannte Rückkehrzentren, wie sie die Niederlande und auch Deutschland planen, sollen den Staaten mit besonderer Anziehungskraft für Flüchtlinge aus einer Verlegenheit helfen. Wenn Schutzgesuche abgelehnt werden, fällt es den Migranten in vielen Fällen nicht schwer, dennoch zu bleiben. Das macht das Asyl- und Flüchtlingsrecht durch die Hintertür zum Einwanderungsrecht. Auch zunehmende Fälle von Abschiebungen und sinkende Zuwanderung in die EU ändern nichts daran.In Rückkehrzentren fällt die Möglichkeit für abgelehnte Asylbewerber weg, sich den Staat aussuchen zu können, in dem sie sich aufhalten wollen. Viele bleiben, zum Beispiel, lieber in Deutschland, als dass sie freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Die Motive liegen auf der Hand. Möglichkeiten, die Rückreise in die Heimat zu vermeiden, hat der Gesetzgeber bereits eingeschränkt. Dazu gehörte seit jeher, dass der Antragsteller keinen Pass hatte und es also keinen Staat gab, der zur Aufnahme bereitstand. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Was sich Antragsteller zweimal überlegenIn Drittstaaten, in denen Rückkehrzentren eingerichtet werden, hat sich diese Schwierigkeit, man kann auch sagen: dieses Schlupfloch, erledigt. Es wäre ein positiver Effekt, wenn Antragsteller sich zweimal überlegen, diesen Weg der illegalen Einwanderung zu wählen, anstatt sich auf den legalen Weg zur Suche nach einem Arbeitsplatz zu machen.Mehr zum Thema EU ebnet Weg für Abschiebezentren




