Myanmar: Aung San Suu Kyi von Gefängnis in Hausarrest verlegt
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Friedensnobelpreisträgerin in Myanmar Aung San Suu Kyi von Gefängnis in Hausarrest verlegt Myanmars Präsident hat offenbar Hausarrest für Aung San Suu Kyi angeordnet. Die frühere De-facto-Regierungschefin war 2021 zu 27 Jahren Haft verurteilt worden. Ihr Sohn hatte aufgrund von Herzproblemen ihre Freilassung gefordert. 30.04.2026, 18.17 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Aung San Suu Kyi 2019 Foto: Ann Wang / REUTERS aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die mehrfach verurteilte Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ist staatlichen Medien zufolge vom Gefängnis in einen Hausarrest in Myanmar verlegt worden. Das berichtete der Sender MRTV. Zuletzt war die Strafe der 80-Jährigen im Rahmen einer größeren Amnestie bereits um ein Sechstel verkürzt worden. Die frühere De-facto-Regierungschefin war 2021 insgesamt zu 27 Jahren Haft wegen einer Reihe von Vorwürfen verurteilt worden, die von ihren Anhängern und internationalen Organisationen als politisch motiviert angesehen werden. Eine Stellungnahme der Regierung gab es zunächst nicht. Die Vorwürfe gegen Aung San Suu Kyi reichen von Anstiftung zum Aufruhr über Korruption und Wahlbetrug bis hin zu Verrat von Staatsgeheimnissen. Aung San Suu Kyi hat alles zurückgewiesen. Ihr Lager sieht die Urteile als Mittel, um die international bekannte Politikerin von der Macht fernzuhalten. Ein Sohn Aung San Suu Kyis hatte Anfang September wegen des Gesundheitszustands die sofortige Freilassung seiner Mutter gefordert. Sie leide unter zunehmenden Herzproblemen und benötige dringend ärztliche Hilfe. Mehr zum Thema Militärregime inszeniert Wahlen: Junta bleibt an der Macht – Kritik an Abstimmungsergebnis in Myanmar Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi: Das Vermächtnis einer umstrittenen Ikone Aus Myanmar berichtet Verena Hölzl Haft in Myanmar: Sohn sorgt sich um Gesundheit von Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi Der heutige Präsident Min Aung Hlaing hatte 2021 einen Militärputsch gegen die demokratisch gewählte Regierung unter Aung San Suu Kyi angeführt. Seitdem wird das südostasiatische Land von einem Bürgerkrieg erschüttert; Zehntausende Menschen wurden getötet, Millionen vertrieben. czl/Reuters Startseite Feedback





