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Migration und Energie: Jetzt zeigen sich die Bruchstellen zwischen Budapest und Brüssel

سياسة
FAZ
2026/06/03 - 20:18 501 مشاهدة
Migration und Energie : Jetzt zeigen sich die Bruchstellen zwischen Budapest und BrüsselVon Thomas Gutschker, Brüssel03.06.2026, 22:18Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenPéter Magyar und Ursula von der Leyen am 29. Mai in BrüsselEPADie EU war nach der Wahl Péter Magyars erleichtert. Man kam dem neuen ungarischen Regierungschef sehr entgegen. Nun macht er klar, wo er nicht auf Brüsseler Linie liegt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Bisher herrschte demonstrative Harmonie zwischen Brüssel und der neuen Regierung in Budapest. Doch mit dem Interview, das Ministerpräsident Péter Magyar jetzt der F.A.Z. gegeben hat, werden zwei Bruchstellen sichtbar: Migration und Energie aus Russland. Beide Themen hatten schon zu enormen Verwerfungen mit der früheren Regierung von Viktor Orbán geführt – bis hin zu einer täglichen Strafzahlung von einer Million Euro, die Ungarn jeden Tag zahlen muss, weil es gegen das europäische Asylrecht verstößt. Inzwischen beläuft sich diese Summe auf mehr als 700 Millionen Euro.Im Interview wird Magyar gefragt, ob Ungarn bereit ist, Asylverfahren an seiner EU-Außengrenze durchzuführen, wie es vom 12. Juni an zur Pflicht für alle EU-Staaten wird. „Ich kann nur sagen, dass Ungarn keine illegalen Migranten übernehmen wird. Und wir werden auch keine Strafen dafür zahlen“, antwortet er. Genau gesehen, ist das die Antwort auf eine andere Frage, die ihm nicht gestellt wurde, nämlich ob sich Ungarn an der Umverteilung von Migranten im Rahmen des EU-Solidaritätsmechanismus beteiligt. Ob es also anderen Ländern, die besonders belastet sind, Migranten abnimmt. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Magyar lässt sich eine Tür offenDas hat die Regierung Orbán stets abgelehnt. Als die Mitgliedstaaten Ende vorigen Jahres zum ersten Mal einen „Solidaritätspool“ bildeten, um vier Staaten zu entlasten, nahm Budapest nicht daran teil. Magyar lässt sich allerdings eine Tür offen: „Wir werd...
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