Lage am Flughafen: In Frankfurt sind die Kerosinlager noch gut gefüllt
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Lage am Flughafen : In Frankfurt sind die Kerosinlager noch gut gefülltVon Ole Kaiser15.04.2026, 07:44Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenKönnten in Szenarien zum Teil am Boden bleiben: Flugzeuge der LufthansadpaIn Italien und Asien wird Kerosin bereits rationiert. Am Frankfurter Flughafen ist das noch kein Thema. Ändert sich die Lage im Nahen Osten aber nicht, drohen auch dort Engpässe.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App 15 Millionen Liter. So viel Kerosin wird am Frankfurter Flughafen durchschnittlich an einem Tag getankt. Dass bei einer solchen Menge die Fluggesellschaften und die für die Treibstoffversorgung am Flughafen zuständige Gesellschaft schon einfachere Zeiten erlebt haben, ist klar. Letztere, die Hydranten-Betriebs-OHG (HBG), ist öffentlich kaum bekannt. Aus der Branche sind derzeit warnende Stimmen zu vernehmen: Auch in Frankfurt könnte der Treibstoff bald wegen der Lage an der Straße von Hormus knapp werden.Die HBG sitzt im nördlichen Teil des Frankfurter Flughafens. Sie betreibt das zentrale Tanklager und ein 60 Kilometer langes unterirdisches Rohrleitungssystem, durch das das Kerosin vom Tanklager zu den einzelnen Parkpositionen der Flugzeuge gepumpt wird. Es ist damit zentraler Teil der Infrastruktur des Flughafens.Dabei kauft und verkauft das Unternehmen kein Kerosin. Vielmehr kontrolliert es dessen Qualität und stellt die Infrastruktur über die richtige Lagerung bis zur Betankung. Für diesen Service erhält es Geld von den Mineralölkonzernen und von den Fluggesellschaften.Drei LiefersträngeDas Kerosin gelangt im Wesentlichen über drei Wege nach Frankfurt: Über Multiproduktpipelines der Rhein-Main-Rohrleitungstransportgesellschaft (RMR), Gesellschafter dieser sind Shell, BP und Exxon Mobil, kommen Kerosin und andere Stoffe aus großen Häfen wie Rotterdam in regionale Tanklager. Wichtig für den Flughafen sind laut Branchenkreisen die Tanklager Raunheim und Gustavsburg. Von dort fließt das Kerosin über sogenannte „de...




