Geständnis vor Gericht: Frankfurter Kommunalpolitiker fälschte Wohnnachweise
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Geständnis vor Gericht : Frankfurter Kommunalpolitiker fälschte WohnnachweiseVon Monika Ganster01.06.2026, 15:30Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenTuwari wird vorgeworfen, in neun Fällen falsche Wohnraumnachweise ausgestellt zu haben.dpaDer Frankfurter Kommunalpolitiker Ashwani Tuwari, angeklagt wegen Beihilfe zur Einschleusung von Ausländern, hat einige Vorwürfe gegen ihn vor Gericht eingeräumt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Am liebsten hätte Ashwani Tuwari die Presse aus dem Sitzungssaal des Frankfurter Amtsgerichts verbannt. Doch der Kommunalpolitiker, angeklagt wegen der Beihilfe zur Einschleusung von Ausländern, wurde von der Richterin mehrfach darauf hingewiesen, dass er als öffentliche Person darauf kein Anrecht habe. Der Siebenundsechzigjährige hatte sich noch Anfang des Jahres auf der Liste „Frankfurt – Sozial!“ des früheren Oberbürgermeisters Peter Feldmann um einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung beworben. Er war auch jahrelang in der Kommunalen Ausländervertretung präsent.Ihm wird vorgeworfen, in neun Fällen Nachweise über Wohnungen ausgestellt zu haben, ohne dass die Personen dort wohnten. Damit konnten sie unter anderem bei der Ausländerbehörde einen Aufenthaltstitel beantragen oder verlängern. Zu Beginn der Verhandlung verlas die Richterin, dass Tuwari im nicht öffentlichen Teil des ersten Gerichtstermins gestanden hatte, falsche Wohnraumbescheinigungen ausgestellt zu haben. Er habe gewusst, dass sie als Nachweis für die Ausländerbehörde benutzt werden würden, und habe dafür Geld genommen.Mehr zum ThemaBeihilfe zum EinschleusenPolitiker vergab Scheinadressen für Aufenthaltstitel





