Geschäft mit der Fußball-WM: Balanceakt für Adidas
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Geschäft mit der Fußball-WM : Balanceakt für Adidas Ein Kommentar von Henning Peitsmeier10.06.2026, 17:55Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenTeures Trikot: Mindestens 100 Euro müssen Fans für das Adidas-Trikot der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zahlen.Foto dpaFIFA, Trump und die WM: Für Adidas könnte das in diesen Tagen heikle Geschäft mit dem Fußball am Ende trotzdem ein gutes sein. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Noch bevor das Eröffnungsspiel zwischen Mexiko und Südafrika angepfiffen wird, vermarktet die FIFA die Fußball-Weltmeisterschaft als globales Fest der Superlative: mehr Teams, mehr Spiele, mehr Zuschauer und vermutlich mehr Milliardeneinnahmen denn je. Gewiss wird Präsident Donald Trump die Bühne nutzen, um die Vereinigten Staaten als Zentrum einer neuen Ära amerikanischer Stärke zu inszenieren. Zwischen diesen Machtzentren stehen die Unternehmen, die vor allem eines wollen: Trikots, Schuhe und Markenimage verkaufen.Für die Sportartikelkonzerne Nike, Adidas und Puma, die 37 der 48 Mannschaften ausrüsten, ist die WM das wichtigste Ereignis des Jahres. Die naheliegende Frage lautet daher: Können Konzerne von einem Turnier profitieren, das in den Augen vieler Zuschauer als politisch instrumentalisiert gilt? Die nüchterne Antwort ist: wahrscheinlich Ja. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Für die Konzerne zählt zunächst die Reichweite. Die WM wird in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden, einem der größten Konsummärkte der Welt. Sie wird voraussichtlich sechs Milliarden Menschen erreichen, die die Spiele überall auf der Welt verfolgen. Für Adidas bedeutet das mehr Trikots, mehr Werbeflächen und mehr Gelegenheiten, die Marke weltweit sichtbar zu machen.Kontroversen werden überschätztZudem haben schon die vorangegangenen Turniere in Russland und Qatar gezeigt, dass politische Kontroversen häufig überschätzt werden, wenn es um das Kaufverhalten geht. Empörung erzeugt zwar Schlagzeilen,...





