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61. Venedigbiennale: Quo vadis, Venedig?

معرفة وثقافة
FAZ
2026/04/29 - 17:19 501 مشاهدة
61. Venedigbiennale : Quo vadis, Venedig?Von Stefan Trinks29.04.2026, 19:19Lesezeit: 6 Min.Bildbeschreibung ausklappenAm neunten Mai wird hier eröffnet: der Zentralpavillon der Biennale in den Giardini.Francesco GalliRasende Politisierung: Die 61. Ausgabe der Biennale di Venezia betreibt anders als ihre Vorgänger eine klare Lagerbildung. Gibt es trotzdem gute Kunst? Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In hundert Jahren werden Kunsthistoriker an den Universitäten verdutzt zurückblicken, wie sich am Beispiel der Nationenschau Venedigbiennale die Völker der Welt im „zweiten Viertel“ (das Fach datiert und serviert immer dann, wenn es nichts Genaues weiß, ein Säkulum schön vage mundgerecht in „Vierteln“) des 21. Jahrhunderts repräsentierten. Voraussichtliches Fazit: Die Kunst selbst ist – glücklicherweise – weniger politisch geworden, der Umgang mit ihr hingegen erheblich politischer.Dies zeigt sich vorrangig an zwei Entscheidungen, deren erste für viel Furore sorgte, während die zweite beinahe unbemerkt blieb. Der gravierendste politische Akt aller bisherigen Biennalen ist der Boykott der Preisvergabe der Biennale an Israel und Russland. Noch stets wurde der prestigeträchtige Goldene Löwe Venedigs nach künstlerischen Kriterien vergeben. Dieses Jahr hingegen beschloss die Jury drei Wochen bevor die Schau überhaupt ihre Pforten öffnet, die beiden Länderpavillons vom Wettbewerb auszuschließen, da sowohl der russische als auch der israelische Regierungschef am Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag „wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ angeklagt seien, wie die Jury tönte.Künstler werden von der Biennale-Jury in Kollektivhaft genommenBereits in der bloßen Schilderung der Ausschlussbegründung lässt sich erkennen, wie verfehlt und ungerecht die Entscheidung ist. Die Jurymitglieder nehmen die Künstler in Sippenhaft für ihre Regierungschefs, was doppelt zynisch im Fall Israels ist, für das der rumänisch-jüdische Künstler Belu-Simion Fainaru mit starken bi...
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