Wohnungssuche erschwert: Die Zahl der Mietangebote sinkt in deutschen Städten
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Wohnungssuche erschwert : Die Zahl der Mietangebote sinkt in deutschen Städten21.04.2026, 17:40Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenHochhäuser in Berlin: Der Mietmarkt hat sich in zehn Jahren gewandelt.dpaAuf Immobilienportalen sinkt die Zahl von Mietwohnungen. Teilweise steigt hingegen das möblierte Angebot. Die Politik will die Regeln verschärfen. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Mehr möblierte Wohnungen, weniger reguläre Mietangebote: Wer in deutschen Städten eine Wohnung sucht, trifft bei Inseraten auf üblichen Immobilienportalen zunehmend auf starke Einschränkungen. Das zeigen Daten des Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW), das regelmäßig den Mietindex Greix herausgibt.Demnach ist die Zahl der regulären Mietangebote in den untersuchten 37 deutschen Städten und Regionen, darunter die 30 bevölkerungsreichsten Städte, seit 2015 um 22 Prozent gefallen auf 285.000. Teils sehe man sogar eine Halbierung: „In einzelnen Städten wie Münster oder Potsdam beträgt der Rückgang gegenüber 2015 sogar 50 bis 55 Prozent“, teilen die Forscher mit.Stark wachse dagegen das Segment möblierter unbefristeter Mietwohnungen, wenn auch von niedrigem Niveau aus. In den acht größten deutschen Städten, darunter Berlin, Hamburg und München, stieg demnach die durchschnittliche Zahl solcher Inserate von rund 7500 im Jahr 2015 auf rund 23.000 im vergangenen Jahr. Im gesamten Greix-Index wuchs das Segment von etwa 12.000 auf 37.000 Inserate. Gegenüber 2015 sei das in beiden Fällen ein Anstieg von mehr als 200 Prozent.Vor zehn Jahren waren Mietkonditionen noch andersDer Mietmarkt ändert sich strukturell, sagt Jonas Zdrzalek, Projektleiter am IfW Kiel. „Reguläre Inserate sind seit 2015 um über ein Fünftel zurückgegangen, während möblierte unbefristete Angebote sich in den Metropolen mehr als verdreifacht haben. Wer heute in einer Großstadt über die gängigen Plattformen eine Wohnung sucht, trifft zunehmend auf Konditionen, die vor zehn Jahren noch eine Ausnahme waren.“ Das Se...





