Widrige Bedingungen: EnBW und RWE halten an Offshore-Plänen fest
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Widrige Bedingungen : EnBW und RWE halten an Offshore-Plänen festVon Nadine Bös, Hanna Decker, Niklas Záboji22.05.2026, 21:39Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenDer Ausbau von Windparks auf dem Meer geht langsamer voran als erhofft.APDie Windkraft-Branche steckt tief in der Krise. Ihr Verband schlägt nun einen Ausweg aus der Misere vor – der Umweltminister Carsten Schneider gut gefällt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Trotz des schwierigen Marktumfelds und Gerüchten um den Ausstieg mehrerer Wettbewerber halten die Energiekonzerne RWE und EnBW vorerst am geplanten Bau ihrer Windparks fest. „EnBW plant unverändert, den Offshore-Windpark Dreekant im Jahr 2033 vollständig in Betrieb zu nehmen“, teilte eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage der F.A.Z. mit. Der Energiekonzern mit Sitz in Karlsruhe hatte im Jahr 2024 für gut eine Milliarde Euro das Recht erworben, in der Nordsee einen 1000 Megawatt großen Offshore-Park zu bauen (siehe Tabelle).„Offshore-Windenergie bleibt für uns ein zentraler Baustein im zukünftigen Erzeugungsmix“, so die Sprecherin weiter. Das gelte, obwohl die gesamte Branche mit „deutlich gestiegenen Kosten in der Lieferkette, hohen Zinsen und gesunkenen Stromerlösen“ kämpfe und sich die Situation im vergangenen Jahr weiter verschärft habe. „Oberstes Ziel muss sein, dass der Ausbaupfad als Ganzes nicht ins Stocken gerät und das Erreichen der Klimaschutzziele nicht gefährdet wird.“Der Windpark mit dem Namen Dreekant sollte ursprünglich schon 2032 vollständig in Betrieb gehen. Das Marinekommando der Bundeswehr beansprucht nun allerdings Flächen in der Nordsee für ein Artillerieschussgebiet, welches dem ursprünglich geplanten Trassenverlauf für die Anbindung des Windparks an das Stromnetz in die Quere kommt. Die zuständige Behörde, das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH), hatte daraufhin vor gut einem Jahr mitgeteilt, dass die ursprünglichen Windstromtrassen umgeplant werden müssen. EnB...





