Weltbank warnt vor Düngerkrise - 45 Mio. Menschen zusätzlich von Hunger bedroht
•Weltbank warnt vor Düngerkrise: 45 Mio.
•Menschen zusätzlich von Hunger bedrohtDünger wird auf einem Feld ausgebracht.
•Steigende Düngermittelpreise bedrohen die sichere Lebensmittelversorgung von Millionen von Menschen weltweitFoto: Bernd Wüstneck/dpa28.04.2026 - 17:23 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWa...
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Weltbank warnt vor Düngerkrise: 45 Mio. Menschen zusätzlich von Hunger bedrohtDünger wird auf einem Feld ausgebracht. Steigende Düngermittelpreise bedrohen die sichere Lebensmittelversorgung von Millionen von Menschen weltweitFoto: Bernd Wüstneck/dpa28.04.2026 - 17:23 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWashington – Die Weltbank schlägt Alarm: Düngermittel werden 2026 um 31 Prozent teurer – mit fatalen Folgen für die Lebensmittelversorgung weltweit. Bis zu 45 Millionen Menschen könnten zusätzlich hungern, sollte der Konflikt im Nahen Osten andauern.Bauern zahlen für Dünger so viel wie zuletzt 2022 – als Putins Angriffskrieg eine Energiekrise auslöste und Hungersnöte verschärfte. Die Folge: Bauern verdienen weniger, Ernten fallen kleiner aus. Essen könnte für viele unbezahlbar werden.Im kommenden Jahr dürfte sich der Preisanstieg laut Weltbank zumindest etwas abschwächen – vorausgesetzt, die durch den Iran-Krieg erschwerten Düngemittel- und Rohstoffexporte dauern nicht über den Mai hinaus an. Zudem dürfen die Erdgaspreise in diesem Szenario nicht die Höchststände aus dem Jahr 2022 erreichen.Energiepreise steigen um 24 ProzentDas Institut rechnet mit dem heftigsten Energiepreis-Schock seit vier Jahren: 2026 dürften die Preise um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigen. Rohstoffe verteuern sich insgesamt um 16 Prozent. Neben der Energiekrise und der verschärften Situation bei Düngermitteln würden auch bestimmte Metalle dazu beitragen.Der Grund: die Straße von Hormus. Über die Meerenge läuft gut ein Drittel des weltweiten Rohölhandels. Iran und USA blockieren die strategisch wichtige Passage – und lösten damit „den größten Ölversorgungsschock seit Beginn der Aufzeichnungen“ aus, wie die Washingtoner Institution mitteilte.Mehrere Wellen treffen die WeltwirtschaftDer Krieg treffe die Weltwirtschaft in mehreren Wellen, sagte Weltbank-Chefökonom Indermit Gill. „Zunächst durch höhere Energiepreise, dann durch höhere Lebensmittelpreise und schließlich durch eine h...المصدر: Bild | Source: Bild
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