Wasser auf dem Mond: Das Eis im ewigen Schatten
•Wasser auf dem Mond : Das Eis im ewigen SchattenVon Yannick Dengler22.04.2026, 09:08Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDas Südpolargebiet des Mondes, markiert sind potenzielle Landegebiete für...
•Eine neue Untersuchung zeigt, wie sich die Eisvorkommen am lunaren Südpol über Jahrmilliarden aufbauen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Am Südpol des Mondes gibt es Hinw...
•Aber wie kam es dorthin?
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Wasser auf dem Mond : Das Eis im ewigen SchattenVon Yannick Dengler22.04.2026, 09:08Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenDas Südpolargebiet des Mondes, markiert sind potenzielle Landegebiete für die Artemis IV-Mission der NASANASAAuf dem Mond schlummert ein kalter Schatz. Eine neue Untersuchung zeigt, wie sich die Eisvorkommen am lunaren Südpol über Jahrmilliarden aufbauen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Am Südpol des Mondes gibt es Hinweise auf Wassereis. Aber wie kam es dorthin? Offenbar sehr langsam. Über Jahrmilliarden setzte es sich an den Polen ab und nicht primär in vereinzelten Großereignissen wie Kometeneinschlägen. Darauf deutet eine Untersuchung dreier Wissenschaftler der University of Colorado in Boulder hin, die kürzlich in „Nature Astronomy“ erschienen ist.Eigentlich sollte es auf dem Mond kein Wasser geben. Die Sonneneinstrahlung lässt während des zwei Wochen andauernden Mondtages die Temperaturen bis auf 120 Grad Celsius steigen, was dem Mondboden auf den von der Sonne beschienenen Flächen alle Feuchtigkeit austreiben sollte. Doch nicht an den Polen. Insbesondere in der lunaren Südpolarregion gibt es Krater, deren Böden nie dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.Aus Vulkanen und dem SonnenwindTatsächlich wurden dort im Jahr 2009 durch Beobachtungen einer indischen und einer amerikanischer Mondmission die ersten belastbaren Hinweise auf Wassereis im Mondboden entdeckt. Die Vorkommen verdanken sich letztlich der fast senkrechten Stellung der Rotationsachse des Mondes zu der Ebene, auf der die Erde zusammen mit ihrem Mond im Schlepptau um die Sonne kreist. In den Polargebieten des Mondes bleibt die Sonne daher stets am Horizont, und wo es dort ausreichend hohe topographische Strukturen wie zum Beispiel Kraterwände gibt, werfen diese immerwährende Schatten.Nun hat die Neigung der Mondachse seit der Entstehung des Erdtrabanten vor etwa 4,5 Milliarden Jahren immer weiter abgenommen, wodurch die polaren Schatten immer länger w...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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