Warken verteidigt Einschnitte bei der Krankenversicherung
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Gesundheitsreform Warken verteidigt Einschnitte bei der Krankenversicherung Nina Warken muss von vielen Seiten Kritik für ihr Sparpaket einstecken. Nun sagt die CDU-Ministerin: Der Widerstand spreche für die Ausgewogenheit ihrer geplanten Maßnahmen. 20.04.2026, 22.25 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) bei einer Pressekonferenz in Berlin Foto: Sebastian Gollnow / dpa if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Die heftige Kritik an ihrem Sparpaket deutet Gesundheitsministerin Nina Warken offenbar als Bestätigung ihrer Arbeit: »Ich glaube, die Kritik ist so breit, weil der Vorschlag relativ gut in der Mitte liegt und alle trifft«, sagte die CDU-Politikerin in der ntv-Sendung »Pinar Atalay«. »Ich mute den Menschen was zu«. Es müsse aber gehandelt werden. Die Gesundheitsministerin hatte in der vergangenen Woche einen Entwurf mit Maßnahmen vorgelegt, um die gesetzlichen Krankenversicherungen 2027 um fast 20 Milliarden Euro zu entlasten. Unter anderem plant Warken die Beitragsbemessungsgrenze anzuheben, Menschen sollen mehr für Medikamente zuzahlen müssen und die beitragsfreie Mitversicherung von Ehepartnern soll eingeschränkt werden. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft hatte die Pläne als »maßlos, realitätsfern und brandgefährlich für die Versorgung in Deutschland« bezeichnet. Auch SPD, Grüne und Linke kritisieren Warkens Pläne. Die CDU bezeichnete die Reformpläne als »nicht tragfähig«. Warken sagte nun, die Menschen wüssten, dass es Veränderungen brauche und das Einschnitte bedeute. Das merke sie. Die Bürger würden sehen wollen, dass die Politik Entscheidungen trifft und sich im System etwas ändert. Mehr zum Thema Tabaksteuer, Mitversicherung und höhere Zuzahlungen: Wie Ihre Vorschläge zu Warke...

