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Wal: Geldgeber Karin Walter-Mommert und Walter Gunz erheben schwere Vorwürfe

سياسة
Der Spiegel
2026/05/03 - 11:09 501 مشاهدة
»Distanzieren uns« Geldgeber der Walinitiave erheben schwere Vorwürfe Der vor Poel gestrandete Buckelwal ist zurück in der Nordsee, nun gibt es Ärger über das Ende des Tiertransports: In einem Schreiben berichten Karin Walter-Mommert und Walter Gunz von Drohungen an Bord. 03.05.2026, 13.09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Schlepper mit Barge: Der Buckelwal ist mittlerweile in der Nordsee, wo genau er ist, ob er noch lebt, ist unklar Foto: Christoph Reichwein / dpa Dieser Artikel gehört zum Angebot von SPIEGEL+. Sie können ihn auch ohne Abonnement lesen, weil er Ihnen geschenkt wurde. SPIEGEL plus Zu meinen Beiträgen Der Beitrag ist freigeschaltet und in Ihrem Konto jederzeit einsehbar. von 4 Beiträgen verfügbar aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Sie haben gejubelt, vor Freude geweint, doch nun macht sich Katerstimmung breit: Nach der erfolgreichen Verbringung des vor der Insel Poel gestrandeten Buckelwals in die Nordsee kritisieren die Geldgeber der privaten Walinitiative die Art und Weise, wie das Tier letztlich freikam. »Wir konstatieren hiermit, dass wir an der Entlassungsaktion des Wals weder beteiligt waren noch diese aktiv begleitet haben«, heißt es in einem Schreiben der Unternehmerin Karin Walter-Mommert und MediaMarkt-Mitgründer Walter Gunz, das auf den 2. Mai datiert ist. Die Tierärztin Kirsten Tönnies, ebenfalls Mitglied der privaten Initiative, hat es auf Instagram veröffentlicht. View this post on Instagram Empfohlener externer Inhalt An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Instagram, der den Artikel ergänzt und von der Redaktion empfohlen wird. Sie können Ihre Zustimmung jederzeit wieder zurücknehmen. Externen Inhalt anzeigen Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Deaktivieren Sie Drittanbieter-Inhalte im Privacy-Center Zur Datenschutzerklärung »Wir distanzieren uns hiermit ausdrücklich von den Geschehnissen und der Art und Weise, welche zur Aussetzung des Wales führten«, heißt es weiter. Die Verantwortung liege demnach bei den Eignern und Betreibern der Schiffe, die an dem Waltransport beteiligt waren, sowie bei Mitgliedern der Schiffscrew. Diese haben sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. Unklar, wie der Wal freikamAuf bislang unbestätigten Aufnahmen ist etwa zu sehen, wie Menschen auf der Barge am Freitag augenscheinlich versuchten, den Wal mit Seilen an der Fluke in Richtung Ausgang zu bugsieren. Laut der Nachrichtenplattform News5 , die den Waltransport von einem eigenen Boot aus begleitete, soll der Kapitän die Freilassung angeordnet haben, die letztlich scheiterte. Aufnahmen, auf denen zu sehen ist, wie der Wal am Samstagmorgen letztlich aus der Barge kam, gibt es bisher nicht. Laut Walter-Mommert und Gunz soll entgegen vorherigen Absprachen nur Jeffrey Foster am Samstagmorgen zu dem Wal gelassen worden sein. Foster arbeitet für das »Whale Sanctuary Project«, das sich für die Auswilderung von Meeressäugern einsetzt. Er war Anfang der Nullerjahre an der Auswilderung des Orcas Keiko beteiligt, bekannt aus den Filmen »Free Willy«. Das Tier verhielt sich in Freiheit nicht artgerecht und starb nach etwa anderthalb Jahren. Bild vergrößern Wal bei Skagen: Vermutlich handelt es sich um den Buckelwal aus der Ostsee Foto: Sebastian Peters / NEWS5 / dpa Laut dem Schreiben der Geldgeber habe Foster unmittelbar vor der Freilassung eindringlich gebeten, auch seine Kollegen auf die Barge zu holen. Dem sei jedoch nicht entsprochen worden. »Ebenso wurde ihm im Laufe der Vorgänge untersagt, sein Handy zu nutzen, unter Androhung, dieses ins Meer zu werfen.« Ob die Vorwürfe zutreffen, lässt sich nicht unabhängig prüfen. Mehr zum Thema Menschliche Mission zwischen den Meeren: Der Wal schwimmt wieder, in der Nordsee – und jetzt? Von Julia Köppe Schicksal gestrandeter Tiere: Aus 16 Tonnen Walfleisch wurden 1600 Liter Motoröl und 4000 Kilo Tiermehl Von Marco Evers, Julia Köppe und Christoph Seidler Der Wal schwimmt wieder in der Nordsee: Darf es auch etwas Meer sein? Von Fabian Pieper Unklar ist zudem, wie es dem Wal derzeit geht. Die Daten des Peilsenders, der laut Privatinitiative an dem Wal angebracht wurde, sind bisher nicht veröffentlicht worden. Die »Bild« berichtet , über den Peilsender würden rund um die Uhr Signale empfangen und beruft sich auf die Rettungsinitiative. Unabhängig bestätigt ist das jedoch nicht. Der Umweltminister von Mecklenburg-Vorpommern, Till Backhaus, hatte am Samstag kritisiert, die Übermittlung der Daten an das Ministerium sei vereinbart gewesen und wiederholt angefordert worden, aber bislang ausgeblieben. Wochenlang verfolgten Zehntausende Menschen in Deutschland das Schicksal des gestrandeten Buckelwals, die Geschichte brachte etliche Wendungen und Skurrilitäten hervor. Eine Zusammenfassung der Ereignisse lesen Sie hier. koe Startseite Feedback
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