Waffen statt Cabriolets - Iron-Dome-Hersteller will Volkswagen-Werk kaufen
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
Rüstung statt Cabrios: Iron-Dome-Hersteller will Volkswagen-Werk kaufenVolkswagen sucht eine Perspektive für sein Werk in OsnabrückFoto: Hauke-Christian Dittrich/dpaStefanSchlagenhaufer30.04.2026 - 19:42 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenOsnabrück – Volkswagen soll vor einem ungewöhnlichen Deal stehen: Europas größter Autobauer könnte sein Werk in Osnabrück an den israelischen Rüstungskonzern Rafael Advanced Systems abgeben. Nach Reuters-Informationen aus Unternehmenskreisen sind Gespräche dazu bereits weit fortgeschritten. Zwei Insider sagen sogar: Eine Absichtserklärung ist schon unterschrieben.Offiziell halten sich alle Seiten bedeckt. Ein Rafael-Sprecher in Deutschland wollte sich nicht äußern. VW-Chef Oliver Blume (57) bestätigt lediglich konstruktive Gespräche mit der Rüstungsindustrie, bleibt bei Details aber schmallippig.Auch das Verteidigungsministerium will sich nicht äußern. Von dort heißt es nur: Man will gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium prüfen, wie die Rüstungsindustrie und zivile Unternehmen zusammenarbeiten können.Der israelische Rüstungskonzern Rafael Advanced Systems ist u.a. Hersteller für den Iron DomeFoto: picture alliance/ZUMAPRESS.comRafael gehört dem israelischen Staat und baut das Raketenabwehrsystem Iron Dome. In Osnabrück könnten künftig Fahrzeuge und Komponenten für Abfangraketen gefertigt werden. Die Produktion von Sprengkörpern ist aus Sicherheitsgründen ausgeschlossen. Der Standort steht ohnehin vor dem Umbruch: Noch laufen dort T-Roc-Cabrios vom Band, doch im kommenden Jahr ist Schluss. Teil eines Sparprogramms bei VW – und ein Einschnitt für die rund 2300 Beschäftigten. Kultwagen aus Osnabrück: Der Karmann-Ghia auf VW-Käfer-BasisFoto: WerkWie es danach weitergeht, ist offen. Die Geschichte des Standorts reicht bis ins Jahr 1901. Die Wilhelm Karmann GmbH fertigte dort Cabriolets und Coupés, bis sie 2009 insolvent ging und von VW übernommen wurde.Mehr zum Thema50.000 Stellen weg: So will Blume VW neu aufstellenVW-Ch...




