Wacklige Waffenruhe: Libanon zwischen Selbstverteidigung und Gaza-Modell
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Wacklige Waffenruhe : Libanon zwischen Selbstverteidigung und Gaza-ModellVon Christoph Ehrhardt, Christian Meier19.04.2026, 15:19Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenVertriebene überqueren am Sonntag zu Fuß eine zerstörte Brücke, als sie in ihre Dörfer in Südlibanon zurückkehrendpaTrotz Waffenruhe kommt es in Südlibanon zu Angriffen. Die israelische Armee erwähnt erstmals eine „gelbe Linie“. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach der Erklärung einer befristeten Waffenruhe ist es an der israelisch-libanesischen Front weiter zu Angriffen gekommen, wenngleich in geringerem Umfang. Dabei gab es mehrere Tote auf beiden Seiten. Zudem wurde ein französischer Soldat der UN-Friedenstruppe UNIFIL getötet. In der Nacht zum Freitag war eine vom amerikanischen Präsidenten Donald Trump verkündete Waffenruhe in Kraft getreten. Sie gilt zunächst für zehn Tage. In dieser Zeit soll der Boden für eine Vereinbarung zwischen Israel und Libanon bereitet werden, um den Anfang März wiederaufgeflammten Krieg zwischen Israel und der Hizbullah zu beenden. Die Schiitenmiliz selbst war allerdings nicht an der Vereinbarung beteiligt. Die israelische Armee warf der Hizbullah am Wochenende vor, sie habe die Feuerpause mehrmals verletzt. Terroristen hätten sich israelischen Soldaten, die weiterhin im Süden Libanons stationiert sind, genähert und eine „unmittelbare Bedrohung“ dargestellt, hieß es in einer Mitteilung vom Samstag. Sie seien daraufhin aus der Luft und vom Boden angegriffen worden. Laut Armeeangaben wurden seit Freitag zudem bei zwei Bombenexplosionen zwei Soldaten getötet sowie zwölf weitere verwundet. In beiden Fällen waren demnach von der Hizbullah hinterlassene Sprengsätze detoniert. Trump: Israel darf Libanon nicht mehr bombardierenDie Armee hob hervor, dass es sich bei ihren Attacken um „Selbstverteidigung“ handele, die von der Waffenruhevereinbarung gedeckt sei. Das dürfte sich auch auf eine Äußerung Trumps bezogen haben. „Israel wird Libanon nicht mehr bombar...




