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VW-Chef Oliver Blume will in Rüstungsgeschäft einsteigen

سياسة
Der Spiegel
2026/04/28 - 18:43 501 مشاهدة
Standort in Osnabrück VW-Chef Blume will ins Rüstungsgeschäft einsteigen Der Volkswagenkonzern will offenbar für die Verteidigungsbranche produzieren. Bislang gab es nur Mutmaßungen, was das genau bedeuten könnte. Jetzt gibt der Vorstandsvorsitzende Blume erstmals Details bekannt. 28.04.2026, 20.43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern VW-Chef Oliver Blume Foto: Pedro Pardo / AFP Rüstungsgeschäft statt Autoproduktion: Der Chef des Volkswagenkonzerns, Oliver Blume, hat im Gespräch mit der »Bild«-Zeitung über seine Pläne für das Osnabrücker Werk gesprochen. Die Zukunft des Standorts könnte demnach in der Verteidigungsindustrie liegen. Ab 2027 werden dort im Rahmen eines Sparplans keine VW-Produkte mehr produziert. Das Unternehmen sei »deshalb in intensiven Gesprächen mit Unternehmen der Verteidigungsbranche«, so der Konzernchef. Er sei »sehr zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr dazu eine Entscheidung treffen werden«, fügte er hinzu. »Sicherheit will und braucht jeder in Deutschland«, sagte Blume. »Es gibt einen klaren Auftrag der Bundesregierung, unser Land verteidigungsfähig zu machen.« Laut Blume sieht der Konzern darin eine große Chance, »in der Automatisierung und in der Qualifikation unserer Mannschaft in Osnabrück einen Beitrag zu leisten.« Trotz der neuen Ausrichtung betonte der Konzernchef, dass Volkswagen keine Waffen produzieren werde. »Wir werden unser Know-how dort einbringen, wo wir am besten sind, Fahrzeuge für den militärischen Transport könnten eine Richtung sein«, sagte er. »Wir reden nicht von Panzern.« Mehr zum Thema Von Volkswagen mit Milliarden finanziert: Chef des E-Auto-Pioniers Rivian lässt VW-Chef Blume beim Gehalt blass aussehen Medienbericht über Berater: McKinsey empfiehlt Volkswagen angeblich radikalen Kahlschlag Von Alexander Demling Pkw-Statistik für Deutschland: VW-Modell verdrängt Tesla von Elektroauto-Spitzenplatz Im März hatte ⁠die »Financial Times« berichtet, der Wolfsburger Autobauer verhandle mit dem israelischen Staatskonzern Rafael Advanced Defence Systems, um in dem Werk mit ‌2300 Arbeitsplätzen künftig Teile für das ​israelische Raketenabwehrsystem »Iron Dome« ‌zu fertigen. Demnach sollen unter anderem Lastwagen für den Transport der Raketen gebaut werden, außerdem Startvorrichtungen und Stromgeneratoren, aber nicht die Geschosse selbst. jah/AFP/Reuters Startseite Feedback
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