Von der Sonne geschmolzen - Schönes Wetter lässt Preise für Butter abschmieren
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Von der Sonne geschmolzen: Schönes Wetter lässt Preise für Butter abschmierenButter ist seit eh und je eines der Top-Lebensmittel. Jetzt ist sie auf einmal ganz billig gewordenFoto: Hendrik Schmidt/dpaHansBewersdorff29.04.2026 - 17:47 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenFreising (Bayern) – Der Butterpreis schmiert ab. Gerade erst senkte Lidl den Preis für das 250-Gramm-Stück von 1,19 Euro auf 1,05 Euro, jetzt zog Aldi nach und verlangt ebenfalls 1,05 Euro. Eine gute Nachricht für Verbraucher, in einer Zeit, in der sonst fast alles teurer wird. Der Grund für den Preissturz ist das schöne Wetter.Nachdem die Discounter erst vor wenigen Wochen den Butterpreis um rund 20 Cent angehoben hatten, geht es nun wieder bergab. Denn noch immer gibt es eine Überproduktion an Butter in der EU. Ein Grund: Das gute Wetter sorgt für bessere Futterqualität. Dadurch steigt der Fettanteil in der Rohmilch der Kühe. Das wiederum treibt die Butterproduktion nach oben.Deshalb sinkt der Preis für ButterHans Foldenauer vom Bundesverband der Deutschen Milchviehhalter (BDM) zu BILD: „Aktuell werden zwischen 5 und 7 Prozent mehr Milch erzeugt, je nach EU-Mitgliedsland. Durch den höheren Fettgehalt braucht man für ein Kilogramm Butter weniger Milch.“ Der Lebensmitteleinzelhandel, die verarbeitende Industrie und die Exporteure würden die Situation ausnutzen und die Preise drücken.Was die billige Butter für Bauern bedeutetMilchbäuerin Heike Riecken erklärt in BILD, was diese Preise für sie bedeuten: „Wir bekommen noch 32 Cent für den Liter Milch. Davon können wir nicht leben. Wir zahlen seit Wochen drauf.“ Sie betreibt in Schleswig-Holstein einen Betrieb mit 180 Kühen. Riecken produziert 1,8 Millionen Liter Milch pro Jahr, rund 150.000 Liter im Monat. Dabei geht es um jeden Cent. „Wenn der Preis um 10 Cent sinkt, verliere ich 15.000 Euro. Im Oktober bekamen wir 50 Cent für den Liter, seitdem ging es kontinuierlich runter auf jetzt 32 Cent“, sagt sie zu BILD.Milchbäuerin Heike Riecken lie...




