Verzicht auf Kandidatur - FDP-Chef Dürr macht Weg für Kubicki frei
•Verzicht auf Kandidatur: FDP-Chef Dürr macht Weg für Kubicki freiWolfgang Kubicki (l., 74) will FDP-Chef werden und Noch-Chef Christian Dürr (48) ablösenFoto: picture alliance/SZ PhotoBurkhardUhlenbro...
•Wolfgang Kubicki (74), Urgestein und bisheriger stellvertretender Bundesvorsitzender, hat offiziell seine Kandidatur für das Amt des Parteichefs angekündigt.
•Erste Folge: Der amtierende Vorsitzende Christian Dürr will nach BILD-Informationen auf eine erneute Kandidatur verzichten.
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Verzicht auf Kandidatur: FDP-Chef Dürr macht Weg für Kubicki freiWolfgang Kubicki (l., 74) will FDP-Chef werden und Noch-Chef Christian Dürr (48) ablösenFoto: picture alliance/SZ PhotoBurkhardUhlenbroich05.04.2026 - 13:15 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBerlin – Neuordnung an der Spitze der Freien Demokraten! Wolfgang Kubicki (74), Urgestein und bisheriger stellvertretender Bundesvorsitzender, hat offiziell seine Kandidatur für das Amt des Parteichefs angekündigt. Erste Folge: Der amtierende Vorsitzende Christian Dürr will nach BILD-Informationen auf eine erneute Kandidatur verzichten. Dürr will den Weg freimachen, um eine Zerreißprobe auf dem kommenden Parteitag zu verhindern und die Einheit der Liberalen zu wahren. Am Ostersonntag sagte er BILD: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die FDP wieder erfolgreich sein wird. Die Voraussetzung ist eine geschlossene Formation. Ich leiste meinen Beitrag dazu, unterstütze Wolfgang Kubicki und werde nicht antreten.Dürr weiter: „Ich will vor allem, dass unser Land wieder nach vorne kommt. Dafür braucht es eine starke FDP mit klaren Positionen für Marktwirtschaft und Freiheit. Wolfgang hat das Zeug dazu, das zu schaffen.“Deutliche Machtverschiebung bei den LiberalenNach den massiven Verlusten bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz im März 2026, bei denen die FDP jeweils den Wiedereinzug in die Parlamente verpasste, stand die Parteiführung unter erheblichem Druck. Während Christian Dürr zunächst angekündigt hatte, die Partei durch den Erneuerungsprozess führen zu wollen, ebnet er nun mit seinem Rückzug den Weg für einen radikalen personellen und inhaltlichen Neuanfang.Mehr zum ThemaWenige Prozentpunkte reichen: Kubicki-FDP kann Merz gefährlich werdenWolfgang Kubicki (74) greift genau dort an, wo die Union verwundbar ist.Wolfgang Kubicki gilt in Parteikreisen als die letzte Instanz, die das Profil der FDP durch eine Rückbesinnung auf marktwirtschaftliche Kernthemen und eine scharfe Abgrenz...المصدر: Bild | Source: Bild
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