Verendet in der Nordsee: Warum das Umweltministerium den Sender des Buckelwals bisher nicht auswertet
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Verendet in der Nordsee : Warum das Umweltministerium den Sender des Buckelwals bisher nicht auswertetVon Julian Staib, Hamburg03.06.2026, 12:50Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenUnter Rechtfertigungsdruck: Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) Ende April an der Bucht von WismardpaDer Sender könnte zeigen, wie rasch das Tier nach seiner „Freilassung“ verendete. Doch das Umweltministerium liest ihn bisher nicht aus. Die Gründe dafür werfen Fragen auf.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Das Umweltministerium in Schwerin hat eventuell vorliegende Daten auf dem Sender, der an dem Buckelwal angebracht worden war, noch nicht ausgewertet. „Das Gerät wurde noch nicht untersucht, da es weiterhin Eigentum der Initiative ist“, sagte ein Ministeriumssprecher der F.A.Z. Derzeit werde „gemeinsam mit der Initiative vorbereitet, die Öffentlichkeit möglichst zeitnah über die erfassten Daten zu informieren“.Das legt nahe, dass die Initiative selbst den Sender auswerten wird. Dieser liegt dem Ministerium seit Freitag vor. Unklar ist, wie eine Unabhängigkeit der Auswertung gewährleistet werden kann, wenn die Walhelfer selbst den Tracker auswerten. Unklar ist auch, wann eine Auswertung erfolgen soll. Fragen dazu beantwortete ein Ministeriumssprecher zunächst nicht. Er verwies am Mittwoch darauf, dass Umweltminister Till Backhaus (SPD) im Landtag „gebunden“ sei. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Der Sender könnte Auskunft darüber geben, wie rasch der Buckelwal nach seiner Freilassung in der Nordsee starb. Das Ergebnis dürfte Auswirkungen darauf haben, wie das Handeln der „Rettungsinitiative“ und des Landesumweltministers Till Backhaus (SPD) im Nachhinein bewertet werden. Backhaus hatte die Initiative dabei unterstützt, den Buckelwal entgegen dem wissenschaftlichen Rat mit einer Barge aus der Bucht von Wismar in die Nordsee zu schleppen und dort im Meer freizulassen.Die Mitglieder de...





