Verbrechen gegen die Menschlichkeit - Syrer soll 70 Gefangene zu Tode gefoltert haben
•Er reiste als Kriegsflüchtling in Deutschland ein: Syrer soll 70 Menschen zu Tode gefoltert habenUnd zeigt vor Gericht das Victory-ZeichenWiderlich: Der mutmaßliche Folterknecht machte ein Victory-Zei...
•(48), der Dutzende Menschen in Syrien zu Tode gefoltert haben soll, kommt mit einem Victory-Zeichen in den Gerichtssaal.
•Auch als die Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verlesen wird, lächelt er noch.Fahad A.
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Er reiste als Kriegsflüchtling in Deutschland ein: Syrer soll 70 Menschen zu Tode gefoltert habenUnd zeigt vor Gericht das Victory-ZeichenWiderlich: Der mutmaßliche Folterknecht machte ein Victory-Zeichen, als er in den Saal geführt wurdeFoto: Mario Jüngling/BILDClaudiaDetschMarioJüngling27.04.2026 - 17:09 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenPirmasens (Rheinland-Pfalz) – Es sind widerliche Szenen zum Prozessauftakt! Fahad A. (48), der Dutzende Menschen in Syrien zu Tode gefoltert haben soll, kommt mit einem Victory-Zeichen in den Gerichtssaal. Auch als die Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit verlesen wird, lächelt er noch.Fahad A. soll 2023 als Kriegsflüchtling nach Deutschland eingereist sein und Asyl beantragt haben. Er lebte unbehelligt mit seiner Familie in Pirmasens, bis er im Mai 2025 von Spezialeinheiten des Bundeskriminalamts festgenommen wurde. Denn er soll ein Unteroffizier im „Allgemeinen Geheimdienst“ von Ex-Diktator Baschar al-Assad (60) gewesen sein. Und Wärter im berüchtigten Al-Khatib-Gefängnis in Damaskus, wo Tausende Oppositionelle gequält wurden.Die Anklage lautet auf Mord in 70 FällenSeit Montag steht der mutmaßliche Folterknecht vor dem Oberlandesgericht Koblenz (Rheinland-Pfalz). Die Bundesanwälte legen A. unter anderem „Mord in 70 Fällen sowie Verbrechen gegen die Menschlichkeit durch Tötungen, Folter und Freiheitsberaubungen“ zur Last.Das Foto zeigt eine Zelle in Damaskus nach dem Sturz des Assad-RegimesFoto: Lars BergStromstöße, Schläge, WaterboardingRückblick 2011: Millionen hofften auch in Syrien auf den „Arabischen Frühling“. Der Protest wurde brutal niedergeschlagen. A. soll von Ende April 2011 bis Mitte April 2012 in der „Abteilung 251“ des Geheimdienstes mindestens 115 Menschen gefoltert haben. „Insbesondere versetzte er den Gefangenen Stromstöße und Schläge mit Gegenständen wie Kabeln“, so die Bundesanwälte. Mehr zum ThemaFolterte er über 100 Menschen?: Syrischer Geheimdienst-Mann (47) in U-HaftAngeblicher Ex-...المصدر: Bild | Source: Bild
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