Unternehmen bestätigt: „Hipp ist Opfer einer Erpressung“
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Unternehmen bestätigt : „Hipp ist Opfer einer Erpressung“21.04.2026, 10:36Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenDas Unternehmen hat einen internen Krisenstab eingerichtet. (Archivbild)dpaDer Hersteller von Babynahrung hat eigenen Angaben zufolge eine Nachricht eines Erpressers erhalten. Am Wochenende waren mit Rattengift verseuchte Gläser entdeckt worden.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Nach dem Fund von vergifteter Babynahrung spricht der Hersteller Hipp nun selbst von einer Erpressung und gibt Details bekannt. „Hipp ist Opfer einer Erpressung“, teilte das Unternehmen im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm mit. „Der Erpresser hat uns eine Nachricht an ein unpersonalisiertes Sammelpostfach geschickt, welches im Rahmen unserer Standardprozesse in größeren zeitlichen Abständen gesichtet wird.“ Zuvor hatte die Polizei erklärt, wegen versuchter Erpressung zu ermitteln.Das Unternehmen teilte weiter auf seiner Homepage mit: „Unmittelbar nach Kenntnisnahme haben wir sofort die zuständige Polizei und Behörden informiert und einen internen Krisenstab eingerichtet.“Am Wochenende war ein mit Rattengift verseuchtes Glas „Karotten mit Kartoffeln“ 190 Gramm der Firma Hipp im Burgenland sichergestellt worden. Zumindest zwei Gläser sollen aber in dieser Region in Umlauf gebracht worden sein – eines wird nun noch unter Hochdruck gesucht.E-Mail am 16. AprilNach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord in Ingolstadt, wo bei der Kripo die Ermittlungen wegen versuchter Erpressung laufen, wurden in Österreich sowie in Tschechien und der Slowakei insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt. In Deutschland wurden keine vergifteten Gläser gefunden. Bei der Kripo sei eine Ermittlungsgruppe namens „Glas“ eingerichtet worden. Was der mutmaßliche Erpresser fordert, teilten weder Polizei noch das Unternehmen mit.Die Polizei in Österreich weitete unterdessen die Suche nach dem möglicherweise vergifteten Glas mit Babynahrung aus. „Wir setzen...





