Umstrittene Aktion - St. Paulis Fans schickten Mannschaft weg
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Umstrittene Aktion: St. Paulis Fans schickten Mannschaft wegRatlos: Die Mannschaft von St. Pauli wurde in Heidenheim nach Spielende von den Fans wieder weggeschicktFoto: picture alliance/Eibner-PressefotoAndreasZschorsch27.04.2026 - 09:16 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenDa haben sich die Fans des FC St. Pauli wohl ihre befreundeten Kollegen von Werder Bremen zum Vorbild genommen. Die hatten im Februar ihre Mannschaft nach dem 1:2 am Millerntor aus der Kurve weggeschickt, als die sich nach Spielende bei ihren Anhängern trotz der Bundesliga-Niederlage bedanken wollte. Ähnliches passierte jetzt den Kiez-Kickern nach dem 0:2 in Heidenheim.St. Paulis Fans schickten Mannschaft wegDie Aktion in Heidenheim sah zunächst unauffällig aus: Die Mannschaft marschierte wie gewohnt zur Fan-Kurve, um sich für den Fan-Support zu bedanken. Die Mannschaft winkte in den Block, doch dann wurde Verteidiger Hauke Wahl (32) von einem Fan-Sprecher in freundlichem Ton informiert, dass das Team doch bitte auf das übliche Prozedere verzichten möge.Wahl gab den Wunsch an die zunächst ratlose Mannschaft weiter, die dann winkend in Richtung Kabine ging. Auch Trainer Alexander Blessin (52) war mittlerweile in die Kurve gekommen, unterhielt sich an einer Werbebande mit einem Fan-Sprecher. Das Gespräch war scheinbar von Verständnis geprägt, wurde mit einem gegenseitigen Schulterklopfen beendet. Fazit: Keine ungezügelte Fan-Wut, aber ein Zeichen ans Team, dass man mit dieser blutleeren Minus-Leistung nicht einverstanden war.St. Paulis Chef-Coach Alexander Blessin (52/l.) im Austausch mit einem der Fan-SprecherFoto: picture alliance/Eibner-PressefotoDie Fan-Aktion wird in den sozialen Medien und in den Fan-Foren heiß diskutiert. Von vielen Seiten gab es Zuspruch, dass dies genau das richtige Signal gewesen wäre, um der Mannschaft deutlich zu machen, dass man in einem so wichtigen Abstiegs-Endspiel nicht so auftreten dürfe. In den Gesichtern der Spieler war jedenfalls abzulesen, dass sie...




