Umfrage zu Scams: Trau, schau, wem
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Umfrage zu Scams : Trau, schau, wem Ein Kommentar von Marcus Jung11.06.2026, 12:54Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenGelungen? In Singapur gehören Warnhinweise gegen Online-Scams zum Straßenbild. Warum nicht auch in Deutschland?AFPMilliardenbetrug ist kein Einzelfall, sondern ein wachsendes organisiertes System. Wer glaubt, Scams zu erkennen, ist damit noch längst nicht auf der sicheren Seite. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Daten von 4,3 Millionen Kreditkarten waren betroffen, ein Milliardenschaden konnte in quasi letzter Sekunde abgewendet werden: Als Ermittler im November 2025 ein internationales Betrugs- und Geldwäschenetzwerk mit mehr als 500 Scheinfirmen und 2000 Fake-Websites auffliegen ließen, sorgte das weltweit für Schlagzeilen. Dem einen oder anderen kamen damals sicher Gedanken wie: „Gott sei Dank hat es mich nicht getroffen“ oder „Mir wäre so etwas nie passiert“.Nur die Spitze des EisbergsAngesichts der Ergebnisse der jüngsten europaweiten Umfrage zu Betrug der Organisation GASA muss man heute sagen, dass der eingangs erwähnte Kreditkartenbetrug mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nur die Spitze des Eisbergs ist. Die organisierten Betrügerbanden haben technisch aufgerüstet. Nach Callcentern, Enkeltrick und vorgetäuschten Gewinnen bei todsicheren Investments setzen Kriminelle nun zunehmend auf Künstliche Intelligenz. So häuft sich aus Zehntausenden kleineren Betrugsfällen stetig ein Milliardenschaden an. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Eine beunruhigende Erkenntnis ist, dass immerhin 71 Prozent der Betroffenen meinen, die Kontrolle über die Situation zu haben – und dann trotzdem viele von ihnen Geld sehenden Auges an Kriminelle weiterreichen.Mehr zum ThemaUmfrage zu ScamsEuropäer verlieren 49 Milliarden Euro im Jahr durch Betrug





