Überraschende Studie - Das stresst Kunden im Supermarkt
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Überraschende Studie: Das stresst Kunden im SupermarktMehr Umsatz? Dieser Trick geht nach hinten losFoto: picture-alliance/Sven SimonKonstantinosMitsis02.05.2026 - 07:51 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenEinkaufswagen-Stau, Rempler, Stress! Wer schnell durch den Supermarkt will, kennt das Problem: Die Gänge sind viel zu eng. Ausweichen? Kaum möglich. Der Frust ist programmiert. Jetzt zeigt eine Studie: Das nervt nicht nur Kunden – es kostet die Händler richtig Geld. Forscher der Universität Innsbruck beobachteten zwölf Wochen lang einen Supermarkt in Tirol. Zunächst standen in einem Gang mehrere Warenaufsteller, also zusätzliche Verkaufsständer mit Aktionsware. Später wurden sie entfernt. Das Ergebnis überrascht: Mit Aufstellern lag der Umsatzanteil bei 4,33 Prozent. Ohne bei 4,83 Prozent. Klingt wenig – ist aber für Supermärkte eine ordentliche Summe! Denn anders gesagt: Ohne Hindernisse wurden in dem Gang 11,5 Prozent mehr Umsatz gemacht! Eigentlich sollen die Aufsteller Kunden zu spontanen Käufen verleiten. Doch genau das Gegenteil passiert. Die Forscher stellten fest: Haben Kunden mehr Platz, bleiben sie länger stehen, schauen sich Produkte genauer an – und greifen öfter zu. Ist es dagegen eng, wollen viele nur eins: schnell raus.Links: Im Gang steht ein Aufsteller. Rechts: Gang ohne Aufsteller. Die Umsätze stiegen nur in einem Fall Foto: Mathias C. Streicher/Universität TirolMit Einkaufswagen wird’s richtig schlimmBesonders stark ist der Effekt bei Kunden mit Einkaufswagen. Die Forscher schreiben: „Sie sehen den Einkaufswagen als Erweiterung ihres Körpers.“ Heißt: Wird es eng, fühlen sie sich schneller eingeengt – und kaufen weniger. In der Studie griffen Kunden mit Wagen in breiten Gängen deutlich häufiger zu Produkten als in engen.Mehr zum ThemaGeheime Magnetstreifen & Co.: Diese Supermarkt-Funktionen kennt fast niemandEinkaufen im Supermarkt wirkt für die meisten Menschen wie eine einfache Routine.So breit müssen die Gänge wirklich seinDabei...




