Über 20 Jahre bei Hertha - Wegen Lappalie! Hertha feuert Zeugwart Herzog fristlos
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Über 20 Jahre bei Hertha: Wegen Lappalie! Hertha feuert Zeugwart Herzog fristlosHendrik Herzog (57) war über 20 Jahre Zeugwart bei Hertha BSC, zuvor Spieler beim HauptstadtklubFoto: Burmann/City-PressRobertMatiebel15.04.2026 - 14:07 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenAuf den Fluren der Hertha-Geschäftsstelle gibt es ein neues Tuschel-Thema. Es löst Unbehagen bei der Belegschaft aus. Einem langjährigen, verdienten Mitarbeiter wurde fristlos gekündet - wegen einer Lappalie. Hertha BSC hat Hendrik Herzog (57) gefeuert. Fristlos.Der Ex-Profi, der für die Berliner auch in der Champions League die Knochen hinhielt und insgesamt 93 Spiele von 1997 bis 1999 absolvierte, wurde nach seiner aktiven Karriere Zeugwart beim Hauptstadtklub. Über zwei Jahrzehnte versorgte er Spieler, von denen manche weitaus weniger Talent und Eifer als er selbst hatten, mit Ausrüstung, Trainingsgegenständen und oft auch Aufmunterung. „Herze“, Vater von drei Kindern, war der Erste der morgens kam und der Letzte, der abends ging. Die Ausrüstung musste ja fertig werden. Aus, vorbei, entlassen. Der Grund: eine Nichtigkeit. Herzog hatte in der Nacht nach dem Bochum-Heimspiel, am 14.3.2026, mit einem Hertha-Transporter ein Auto der Gastmannschaft touchiert. Sein Fehler: Er verblieb nicht vor Ort, sondern brachte zunächst die Ausrüstung und einen verletzten Mitarbeiter zurück in den Hertha-Trakt auf dem nahegelegenen Vereinsgelände. Er soll zuvor Zeugen und einen Mitarbeiter vom Ordnungsdienst informiert und gebeten haben, bei Bochum Bescheid zu sagen. Er selbst wolle wieder zurückkommen. Typisch „Herze“, pflichtbewusst und manchmal ein bisschen störrisch.Was dann passierte, sorgt für Kopfschütteln in der Hertha-Organisation. Tage später wurde Herzog ins Büro von Sportchef Benjamin Weber gebeten. Ebenfalls anwesend: Marcus Becker, Leiter Recht und Personal, übergab Herzog die fristlose Kündigung. Der Klub hat die Blech-Lappalie als Fahrerflucht bewertet und beruft sich dabei auf vorsätzliches...





