Trump vs. Papst - Ein Gott zu viel
•Trump liefert sich Schlacht mit dem Papst: Ein Gott zu vielUS-Papst gegen US-Präsident: Leo XIV.
•(70) ist seit fast einem Jahr Oberhaupt der katholischen Kirche und neuerdings Zielscheibe von Donald Trump (79) Foto: IMAGO/CatholicpressphotoAlexander Görlach19.04.2026 - 11:05 Uhr TTS-Player übersp...
•ist nach Afrika gereist und hat dort einen Satz gesagt, der nachhallt.
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Trump liefert sich Schlacht mit dem Papst: Ein Gott zu vielUS-Papst gegen US-Präsident: Leo XIV. (70) ist seit fast einem Jahr Oberhaupt der katholischen Kirche und neuerdings Zielscheibe von Donald Trump (79) Foto: IMAGO/CatholicpressphotoAlexander Görlach19.04.2026 - 11:05 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenRom/Berlin – Papst Leo XIV. ist nach Afrika gereist und hat dort einen Satz gesagt, der nachhallt. In Kamerun warnte er, die Welt werde „von einer Handvoll Tyrannen verwüstet“. Kein diplomatisches Abwägen, sondern eine klare Ansage. Gesagt auf einem Kontinent, auf dem die Menschen wissen, was Machtmissbrauch bedeutet. Und doch zielt dieser Satz weit über Afrika hinaus.Denn während der US-Papst vor Ort für Frieden, Religionsfreiheit und ein Ende politischer Willkür wirbt, eskaliert tausende Kilometer entfernt ein Konflikt, der genau diesen Nerv trifft: der Streit, den Donald Trump mit dem Oberhaupt der katholischen Kirche vom Zaun gebrochen hat. Afrika ist dabei mehr als eine Kulisse, es ist die Zukunft der katholischen Kirche. Schon heute leben hier über 250 Millionen Katholiken, das sind 20 Prozent der afrikanischen Gesamtbevölkerung. Bis 2050 könnten es nach Berechnungen des Pew Research Center rund 400 Millionen sein, bis 2100 weit über 700 Millionen. Die Gewichte verschieben sich, weg von Europa und den Amerikas, hin nach Afrika.Wie grundlegend dieser Wandel ist, beschreibt der nigerianische Theologe Agbonkhianmeghe E. Orobator: „Das Christentum wächst heute vor allem in Afrika – hier wird seine Zukunft entschieden.“ Eine Einordnung, die erklärt, warum Leo XIV. gerade hier so deutlich spricht.Die Botschaft des Papstes ist, dass es keinen Krieg und keine Gewalt im Namen Gottes gibt. Das gilt überall auf der Welt, zielt aber derzeit auf die USA und ihre Führung.Trump inszeniert sich als Christus-FigurSieht sich als Erlöser: Dieses KI-generierte Foto postete Trump auf Truth Social. Später löschte er den umstrittenen BeitragFoto: truthsocial/realDon...المصدر: Bild | Source: Bild
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