Teurer Krieg - Verfeuern die USA im Iran ihre militärische Macht?
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Teurer Krieg: Verfeuern die USA im Iran ihre militärische Macht? Patriot-Abwehrsystem im Einsatz: Jede abgefeuerte Rakete kostet mehrere Millionen DollarFoto: CENTCOMLuca-MarieHoffmann 23.04.2026 - 20:56 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenWashington – Im Krieg gegen den Iran haben die USA offenbar deutlich mehr Hochpräzisionsraketen eingesetzt als ursprünglich erwartet. Laut einer Analyse des US-Thinktanks Center for Strategic and International Studies wurden in nur 39 Tagen Tausende teure Marschflugkörper und Abfangraketen verschossen – teilweise mehr als die Hälfte der gesamten Vorkriegsbestände.Betroffen sind vor allem sogenannte High-End-Waffensysteme wie Tomahawk-Marschflugkörper, Patriot- und THAAD-Abwehrraketen sowie SM-3- und SM-6-Interzeptoren. Diese Systeme gelten als zentrale Säulen der US-Raketen- und Luftabwehr.So teuer sind US-Raketen im KriegTomahawk: 2,6 Mio. US-DollarSM-3: 28,7 Mio. US-DollarSM-6: 5,3 Mio. US-DollarTHAAD: 15,5 Mio. US-DollarPatriot: 3,9 Mio. US-DollarEs handelt sich jeweils um Einzelkosten pro abgefeuerter Rakete bzw. Interceptor. In Summe entstehen dadurch schnell Milliardenbeträge innerhalb weniger Wochen.US-Soldaten warten ein mobiles Patriot-Abwehrsystem der US-Armee – eines der wichtigsten Luftverteidigungssysteme im Nahen OstenFoto: CENTCOM Für diesen Krieg reicht es, für den nächsten nichtAllein bei den Tomahawk-Raketen sollen nach Schätzungen mehr als 850 Stück eingesetzt worden sein. Auch bei Patriot-Abwehrraketen liegt der Verbrauch laut Analyse im vierstelligen Bereich. Das Problem: Die Produktion dauert extrem lange. Für viele Systeme rechnen Hersteller mit Lieferzeiten von bis zu vier Jahren – von Auftrag bis Auslieferung. Die Autoren der Studie geben zwar Entwarnung für den aktuellen Konflikt. Die USA hätten ausreichend Munition, um den Krieg zu führen. Doch die Warnung folgt direkt: Für einen möglichen Großkonflikt – etwa gegen China – seien die Bestände bereits jetzt kritisch niedrig. Schon vor dem Iran-K...





