Teure Verteidigung: Rüstung ist nötig und kostet Geld
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Teure Verteidigung : Rüstung ist nötig und kostet Geld Ein Kommentar von Gerald Braunberger19.04.2026, 17:30Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenObjekt der Begierde: Ein Panzer vom Typ Leopard 2dpaViele Unternehmen wollen von der starken Nachfrage nach Rüstungsgütern profitieren. Der Weg zum gesamtwirtschaftlichen Nutzen ist steinig. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die äußere Sicherheit ist die Vorbedingung für die Existenz eines Staates. Daher hat schon der Stammvater der modernen Volkswirtschaftslehre, Adam Smith, einen Vorrang der äußeren Sicherheit gegenüber dem wirtschaftlichen Erfolg betont. Dennoch sollten die für die Verteidigung mobilisierten Gelder möglichst effizient verwendet werden, damit sich der Aufbau von mehr Verteidigungskapazität nicht nur für Rüstungsunternehmen lohnt.Die staatliche Beschaffung muss effizienter werdenWohl alle Fachleute sprechen sich in Europa für eine Bündelung der Ressourcen und für gemeinsame Aufträge der Staaten aus, um eine Standardisierung von Rüstungsgütern und um wirtschaftlich attraktive Stückzahlen zu erreichen. Die Vereinigten Staaten kommen mit sehr viel weniger Waffensystemen aus als die Europäer, haben aber deutlich leistungsfähigere Streitkräfte.In den europäischen Beschaffungsprozessen sind Fortschritte unverkennbar, aber es bleibt noch viel Luft nach oben. Ebenso dürfen die jahrelangen Querelen um das deutsch-französisch-spanische Projekt eines Kampfflugzeugs nicht die zahlreichen Beispiele für eine gelungene Rüstungskooperation in Europa in den Hintergrund drängen.Mehr zum ThemaUS-VerteidigungsbudgetTrumps Rekord-Aufrüstung weckt Bedenken des IWF


