Terminal 3: Fragen am Start
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Terminal 3 : Fragen am Start Ein Kommentar von Holger Appel22.04.2026, 13:23Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenTestlauf mit Koffern: Werden sie rechtzeitig ankommen?Frank RöthDer Flughafen Frankfurt eröffnet das Terminal 3. Alle jubeln. Alle? Es gibt die ein oder andere Sorge. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Die Lufthansa kann gerne weiter reihum streiken, erst das Kabinenpersonal, dann die Piloten, dann wieder das Kabinenpersonal. Dem neuen Terminal 3 am Flughafen Frankfurt kann das egal sein. Es nimmt all jene Fluggesellschaften von Emirates über JAL bis American Airlines auf, die nicht zur Gruppe der Lufthansa gehören. Kann es das wirklich? Ein Drehkreuz ist eben auch genau dafür da, nämlich Passagierströme zu empfangen, zu bündeln, zu drehen. Es wäre mithin vorteilhaft, die Flugzeuge der Lufthansa flögen mal wieder und fütterten ihre eigenen Maschinen, auch die der Konkurrenz. Über das neue Terminal 3 wird in bemerkenswerter Einigkeit gejubelt, dem Betreiber Fraport auf die Schultern geklopft.Alte Hasen auf neuem Terrain formulieren derweil nach ersten Innenansichten Fragen: Die Abfertigungsbereiche sehen klein aus, wird die Kapazität ausreichen, wenn gleichzeitig ein Airbus A380 und zwei Boeing Dreamliner andocken? Für die Airlines gibt es keine Büros, wo erledigen die Leute ihren Papierkram? Für das Gepäck wurde kein Tunnel gebaut zu den bisherigen Terminals, ein Gepäckauto darf übers Vorfeld nur mit 30 km/h fahren. Wie soll da jemals Gepäck von, sagen wir, dem im Terminal 1 gelegenen Flugsteig A40 ins Terminal 3 binnen einer Umsteigezeit von 45 Minuten gelangen? Die Passagiere nutzen zum Wechsel eine Bimmelbahn, die auf Rädern rollt. Minutenlang, mit wenig Sitzplätzen. Die ruckelt während der Fahrt recht erheblich, es soll dem ein oder anderen Probanden übel geworden sein, weshalb die Geschwindigkeit gedrosselt wurde, wie es heißt. Hätte es nicht etwas Moderneres gegeben?Immerhin, der hautnahe Ausblick auf den Flugbetrieb ist eine kaum...





