Tankrabatt: Marcel Fratzscher kritisiert Entlastungsmaßnahmen als teure Fehlentscheidung
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Regierungspläne Fratzscher kritisiert Tankrabatt und Entlastungsprämie als teure Fehlentscheidung Die Kritik an den Entlastungsplänen der Bundesregierung ebbt nicht ab. Ökonomen schütteln nur den Kopf. Regelrecht empört reagieren die Wirtschaftsverbände. 20.04.2026, 08.57 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern DIW-Chef Fratzscher: Fatale Verteilungswirkung Foto: Annette Riedl / dpa if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die von der Bundesregierung geplanten Entlastungsmaßnahmen als sozial ungerecht und wirtschaftlich ineffizient kritisiert. Der Tankrabatt sei eine »teure und riskante Fehlentscheidung«, schrieb Fratzscher in einem Gastbeitrag für die »Fuldaer Zeitung«. Der Rabatt verhindere, dass Autofahrer den Verbrauch knappen Öls wegen höherer Preise reduzierten und heize dessen Knappheit stattdessen weiter an. Dadurch steige der Preis anderer unverzichtbarer Güter wie etwa von Lebensmitteln oder von Heizstoffen zusätzlich. »Besonders hart trifft das Menschen mit niedrigen Einkommen, die ohnehin einen viel größeren Teil ihres Budgets für Grundbedürfnisse aufwenden«, schrieb Fratzscher. Auch die vorgeschlagene steuerfreie Entlastungsprämie für Beschäftigte hält Fratzscher für falsch. Wer in einer großen und finanzstarken Firma arbeite, hätte bessere Chancen auf die Prämie als Mitarbeiter kleinerer Betriebe, Rentner, Arbeitslose oder Studierende, die womöglich alle leer ausgingen. Entlastungsprämie ist ungerechtBesser wäre laut Fratzscher eine an die Einkommensteuer gekoppelte, einmalige Energiekostenpauschale in Höhe von 300 Euro für alle Erwachsenen. Diese käme bei einkommensschwachen Menschen voll an, schmelze bei hohen Einkommen hingegen ab...




