Studentin Savita aus Bonn - Gefallen als Heldin in der Ukraine
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Savita aus Bonn: Gefallen als Heldin in der UkraineJetzt veröffentlicht die Mama das Kriegstagebuch ihrer TochterEin Foto vom Grab der Bonner Studentin Savita Diana Wagner (†36). Sie fiel im KriegFoto: Thomas Banneyer/dpa03.05.2026 - 18:15 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBonn – Als Ula Wagner die Nachricht bekam, dass ihre Tochter an der ukrainischen Front getötet worden war, glaubte sie zunächst an ein Missverständnis. Savita war als deutsche Freiwillige in den Dienst der ukrainischen Armee getreten – angeblich als medizinische Assistentin 50 Kilometer von der Front entfernt.Doch in Wahrheit war sie Frontsanitäterin im Einsatz. Als sie am 31. Januar 2024 versuchte, zwei verletzte Soldaten zu retten, durchbohrte ein Granatsplitter ihre Halsschlagader. Sie wurde 36 Jahre alt. „Savita war überhaupt kein Kriegstyp“, beteuert ihre heute 73-jährige Mutter in Bonn (Nordrhein-Westfalen). „Sie konnte kein Blut sehen.“ Nach dem Abitur studierte Savita Medizin, brach ab und begann ein Mathematikstudium in Halle. Sie heiratete den Kanadier Karl Stenerud.Als Savita die Toten in der ukrainischen Stadt Butscha sah, entschloss sie sich, zu helfenFoto: Giorgos MoutafisDann kam Putin und der 24. Februar 2022. Der Angriff Russlands auf die Ukraine. „Ihr Haus wurde angegriffen, Europa wurde überfallen“, fasst Ula Wagner Savitas Sicht zusammen. Sie meldete sich als Fahrerin für Hilfsgütertransporte. Als sie einen Journalisten nach Butscha fuhr und dort die Leichen des Massakers sah, stand für sie fest: Das reichte nicht. Sie machte eine militärische Ausbildung und ging als Sanitäterin an die Front. Kampfname: „Snake“.Mutter Ula veröffentlicht das Kriegstagebuch ihrer TochterFoto: Thomas Banneyer/dpaSoldaten tragen das Bild von Diana bei ihrer Beerdigung, dahinter folgen die Männer mit ihrem SargFoto: Global Images Ukraine via Getty ImagesUla Wagner ahnte von alledem nichts. Savita schickte Videos aus einer angeblichen Arztpraxis. „Ich habe wirklich nichts geahnt“, sagt d...




