STROMAUSFALL in REUTLINGEN: War es ein technischer Defekt oder Brandstiftung?
✨ AI Summary
🔊 جاري الاستماع
STROMAUSFALL in REUTLINGEN : War es ein technischer Defekt oder Brandstiftung?Von Rüdiger Soldt, Stuttgart08.06.2026, 13:46Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenEin Fahrzeug der Polizei steht am Umspannwerk.dpaDer Stromausfall in Reutlingen weckt Erinnerung an jenen in Berlin. Die genaue Ursache ist bislang aber unklar. Am Montagmittag waren noch 30.000 Menschen ohne Strom.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In der Nacht zum Montag kam es durch den Brand von Transformatoren eines Umspannwerks gegen 1.40 Uhr in der baden-württembergischen Stadt Reutlingen zu einem folgenreichen Stromausfall. 7.600 Haushalte und etwa 30.000 Menschen konnten auch am Montagmittag noch nicht wieder mit Strom versorgt werden. Für die Bürgerinnen und Bürger in der Kernstadt Reutlingens war die Stromversorgung in den frühen Morgen allerdings schon wieder hergestellt worden. In Betzingen, Ohmenhausen, Wannweil und Kirchentellinsfurt war die Stromversorgung hingegen länger unterbrochen. Reutlingen hat knapp 120.000 Einwohner und liegt am Rande der Schwäbischen Alb.Die Brandursache konnte noch nicht ermittelt werden: Tina Rempfer, Sprecherin des Polizeipräsidiums Reutlingen, sagte auf einer Pressekonferenz am Montagvormittag: „Wir sind dran, die Brandursache zu ermitteln. Wir prüfen, ob ein technischer Defekt vorlag oder ob es eine fahrlässige oder vorsätzliche Brandlegung gegeben hat.“ Der SWR und der „Reutlinger Generalanzeiger“ berichten, dass Mitarbeiter der Netzbetreiber Indizien für eine Brandstiftung registriert hätten. Auf dem Gelände des Umspannwerks seien drei Brandstellen identifiziert worden, außerdem stellten Mitarbeiter der Betreiberfirma eine Beschädigung eines Zauns fest. Seit den frühen Morgenstunden waren 195 Feuerwehrleute im Einsatz, wegen des großflächigen Stromausfalls kam es zu fünf Folgeeinsätzen. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Abgeordneter Menton: Zu früh für Spekulation über Brandurs...





