Streit zwischen Partnern?: Trumps Gebrülle und Netanjahus trotzige Reaktion
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Streit zwischen Partnern? : Trumps Gebrülle und Netanjahus trotzige ReaktionVon Christian Meier, Friederike Böge02.06.2026, 18:42Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenSchäden nach einem israelischen Angriff im libanesischen Tyros am DienstagReutersIsraels Vorgehen in Libanon erschwert eine Einigung Trumps mit Iran. Nun soll der US-Präsident Netanjahu wild beschimpft haben. In Teheran glaubt man das nicht.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App So eng sie grundsätzlich verbündet sind – immer wieder gibt es Berichten zufolge auch angespannte Momente zwischen Donald Trump und Benjamin Netanjahu. Dieses Mal soll der amerikanische Präsident außergewöhnlich ungehalten gewesen sein. In einem Telefongespräch am Montag habe er Israels Ministerpräsidenten angefahren, dieser sei „verrückt“, heißt es in einem Bericht der amerikanischen Nachrichtenseite Axios. Der Grund war demzufolge, dass Netanjahu angeordnet habe, den Süden Beiruts zu bombardieren.Trump machte demnach lautstark klar, dass er eine Ausweitung des Kriegs zwischen Israel und der Hizbullah ablehnt. Eine der Quellen des Artikels behauptete, der amerikanische Präsident habe Netanjahu an den Kopf geworfen: „Du bist verdammt noch mal verrückt. Ohne mich wärst du im Gefängnis. Ich rette dir den Arsch. Jeder hasst dich jetzt. Wegen dieser Sache hasst jeder Israel.“ F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Sowohl Trump als auch Netanjahu stehen unter beträchtlichem Druck. Der Israeli wird in seinem Land immer schärfer dafür kritisiert, dass es der Armee nicht gelingt, die Hizbullah im Süden Libanons entscheidend einzuhegen. Der Amerikaner wiederum will einen Ausweg aus dem verfahrenen Krieg gegen Iran finden. Das Regime in Teheran hat indessen erkannt, über welche Hebel es verfügt, und macht Fortschritte jetzt auch davon abhängig, dass Israel seine Attacken in Libanon einstellt oder zumindest nicht ausweitet. Um eine Einigung mit Iran zu erreichen, m...

