Streit um Glyphosat: Bayer verfolgt einen klaren Plan
Streit um Glyphosat : Bayer verfolgt einen klaren Plan Ein Kommentar von Jonas Jansen12.05.2026, 19:00Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenKämpft um Bayers Zukunft in Amerika: Der Vorstandsvorsitzende Bill AndersondpaBayer hat schon zahlreiche Versuche unternommen, das Rechtsrisiko rund um Glyphosat einzudämmen. Bislang erfolglos. Doch jetzt kann sich wirklich was ändern. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Zugegeben, für Bayer gab es schon viele Momente, in denen es hieß: Jetzt wird es wirklich wichtig im Streit um Glyphosat. Aber es ist tatsächlich so, dass für den Pharma- und Agrarchemiekonzern existenzielle Wochen anstehen. Dabei geht es nicht nur um die Zukunft des angeblich krebshaltigen Pflanzenschutzmittels. Sondern um die Frage, wie Unternehmen in einem wichtigen Markt wie den USA Geschäfte machen können, wenn sie sich stets sorgen müssen, auf Milliardenstrafen verklagt zu werden.Ende Mai ist es zehn Jahre her, dass Bayer angekündigt hat, den amerikanischen Konkurrenten Monsanto kaufen zu wollen. Rund 63 Milliarden Dollar hat das Unternehmen im Sommer 2018 für die Übernahme gezahlt. Seitdem hat Bayer mehr als zehn Milliarden Euro für Gerichtsprozesse und Vergleiche ausgegeben und hat auch einst optimistische Anleger viel Geld gekostet: An der Börse ist der Dax-Konzern gerade nur knapp 39 Milliarden Euro wert – und dabei kostet die Aktie mit rund 40 Euro heute sogar zwei Drittel mehr als noch vor einem Jahr.Der zaghafte Aufschwung hängt zum einen mit einer soliden operativen Leistung zusammen, zum anderen damit, dass die Chancen für den Konzern derzeit so gut stehen wie lange nicht, sich des Rechtsrisikos zu entledigen. Das hängt auch mit dem Führungsstil des Bayer-Vorstandsvorsitzenden Bill Anderson zusammen: In seinem Heimatland spricht er offensiv an, was ein Ende von Glyphosat für Landwirte bedeuten würde, er greift die Klageindustrie mit scharfen Worten an und schreckt auch nicht davor zurück, die Politik zu kritisieren. Auf politische...المصدر: FAZ | Source: FAZ
ملاحظة تحريرية | Editorial Note: نُشر هذا المقال في الأصل بواسطة FAZ. خبر (Khabr) هي منصة إعلامية أردنية مرخّصة تعمل بالذكاء الاصطناعي. نضيف قيمة تحريرية من خلال: تحليل ذكي للأخبار، ملخصات تلقائية، رواية صوتية بالذكاء الاصطناعي، ترجمة متعددة اللغات، وتدقيق الحقائق. هدفنا جعل الأخبار أكثر وضوحاً وسهولةً للقارئ العربي.
This article was originally published by FAZ. Khabr is a licensed Jordanian AI-powered news platform (Registration #82086). We add editorial value through: AI-powered news analysis, automated summaries, AI audio narration, multi-language translation (Arabic, English, French, Turkish), and AI fact-checking. Our mission is to make news more accessible and understandable for Arabic-speaking audiences worldwide.




