Street art in Italien: Banksy in Neapel
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Street art in Italien : Banksy in NeapelVon Rainer Hank30.05.2026, 14:23Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenDie Gewalt wirft Schatten auf die Straßen Neapels: Portrait eines 15-Jährigen, der bei einer Schießerei ums Leben kam.EPA-EFEIn der Stadt am Fuße des Vesuvs lässt sich nicht nur die Antike, sondern auch Graffitikunst von Weltrang entdecken. Ein etwas anderer Stadtrundgang durch die Gassen von Neapel. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Es gibt viele Gründe, nach Neapel zu reisen. Da ist das grandiose archäologische Museum, wo wir Orpheus so traurig über den Verlust seiner Eurydike fanden wie nirgends sonst. Da ist der stolze Vesuv und das ausgegrabene Pompeji, wo wir uns daran erinnern, was wir so gerne vergessen, „dass das Leben jeden Moment zu Ende sein kann“, wie Gabriel Zuchtriegel, der Direktor des Archäologischen Parks, uns einschärft. Und da ist die Pizzeria auf der Terrasse des Palazzo Petrucci an der Piazza San Domenico Maggiore, wo man sich einbilden könnte, noch nie eine so grandiose Margherita gegessen zu haben.Es gibt noch einen weiteren Grund. Neapel ist das Mekka der Graffitikunst. Sagen wir, um nicht zu übertreiben: Neapel ist das europäische Mekka der Street Art. Denn gegen Manhattan oder São Paulo kommt die Stadt am Vesuv dann doch nicht an. Das erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Da sieht man nur, dass es wohl keine Straße in der Altstadt gibt, die nicht in bunten Farben und Formen besprüht oder bemalt ist. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Der neue KaiserDass an vielen Stellen aber Künstler am Werk sind, darauf macht uns Maria Carmen Morese bei einem Spaziergang aufmerksam. Sie ist im nahen Pompeji geboren, lebt nach akademischen Wanderjahren in Deutschland inzwischen wieder in Neapel als Leiterin des Goethe-Instituts. Wenige Schritte vom berühmten Majolikakreuzgang Santa Chiara entfernt in der Via Banchi Nuovi deutet Maria Carmen Morese auf einen in das Mauerwerk...





