Straße von Hormus: Iran hat mehr Geduld als Trump
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Straße von Hormus : Iran hat mehr Geduld als Trump Ein Kommentar von Andreas Ross13.04.2026, 20:22Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenÖltanker und Frachtschiffe am 11. März 2026 in der Straße von HormusdpaDie vom US-Präsidenten angekündigte Sperrung der Straße von Hormus entpuppt sich als Seeblockade Irans. Die Handelsroute wird dadurch aber nicht „frei“. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Für die Weltwirtschaft ist die Irankrise erst überstanden, wenn Reeder und Kapitäne darauf vertrauen, die Straße von Hormus unbehelligt passieren zu können. Zusagen könnte ihnen das nicht Donald Trump und auch nicht die NATO, sondern einzig Iran.Gegen dessen Erpressung und asymmetrische Angriffe hätten die mächtigsten Streitkräfte der Welt selbst mit breiter Unterstützung kein Mittel. Teheran aber hat kein Interesse am Status quo ante. Zu greifbar ist die Chance, in der Meerenge abzukassieren – Völkerrecht hin, Seerecht her.Die von Trump am Sonntag angekündigte Blockade der Meerenge durch die US-Marine entpuppt sich als eine amerikanische Seeblockade Irans. Immerhin ist die Mission demnach nicht der Versuch, eine amerikanische oder gar die amerikanisch-iranische Mautstation einzurichten, von der Trump auch schon laut geträumt hat.Die Blockade mag Teheran fürs Erste am großen Reibach hindern. Ließe sich Teheran dadurch zur Aufgabe seines Atomprogramms und somit zu einem Deal mit dem „großen Satan“ bewegen? Wohl kaum von heute auf morgen. Irans Geduld dürfte größer sein als Trumps.Mehr zum ThemaKeine Einigung mit IranWie Trump die Straße von Hormus blockieren will





