Strack-Zimmermann: „Dass die Partei auseinanderbricht, ist leider nicht auszuschließen“
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Strack-Zimmermann : „Dass die Partei auseinanderbricht, ist leider nicht auszuschließen“Von Friederike Haupt, Berlin15.04.2026, 07:01Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenMarie-Agnes Strack-Zimmermann im Hans-Dietrich-Genscher-Haus der FDP in Berlin. Foto Andreas PeinDie EU-Abgeordnete Marie-Agnes Strack-Zimmermann unterstützt Henning Höne, der FDP-Chef werden will. Im Interview erklärt sie, wieso es dabei auch um Seriosität geht.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Frau Abgeordnete, Sie unterstützen im Wettbewerb um den FDP-Vorsitz Henning Höne. Werden Sie seine Generalsekretärin?Da müsste ich programmatisch deutlich mehr auch für die Partei arbeiten. Angesichts der internationalen Lage und der damit verbundenen Aufgaben in Brüssel bin ich so ausgefüllt, dass das nicht infrage kommt.Warum haben Sie dann in einer Sitzung des Bundesvorstandes Herrn Kubicki vorgeschlagen, sich zusammen um den Parteivorsitz zu bewerben?Wir hatten nach den verlorenen Wahlen schwierige Wochen hinter uns, und es lag in der Luft, dass einige Kollegen den Parteivorsitz von Christian Dürr übernehmen wollten. Keiner aber kam aus der Deckung. Ich fand das zunehmend nervig. In einer der Sitzungen stand der Elefant erneut im Raum. Ich habe daraufhin meinen Hut in den Ring geworfen, allerdings direkt darauf hinweisend, dass ich aufgrund meiner Aufgaben in Brüssel als Parteivorsitzende nur in einer Doppelspitze zur Verfügung stehe. Auf die Frage von Christian Dürr, mit wem denn, habe ich Wolfgang Kubicki vorgeschlagen. Durchaus erst einmal nur, um die Debatte zu öffnen. Ich fand die Vorstellung aber schon spannend. Wir könnten der Partei in dieser Lage etwas Verbindendes anbieten. Kubicki meinte aber, er sei schon verheiratet. Nun denn, damit war das Thema vom Tisch.„Das wäre in der derzeitigen Lage für eine Weile nicht das Schlechteste gewesen“: Strack-Zimmermann wäre auch gemeinsam mit Wolfgang Kubicki für den FDP-Vorsitz angetreten. Foto Andreas PeinWenn Kubicki...





