Spritpreis-Entlastung: Hausärzte warnen vor Zweckentfremdung der Tabaksteuer
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Finanzierung von Spritpreis-Entlastung Hausärzte warnen vor Zweckentfremdung der Tabaksteuer Die Spritpreise sind schmerzhaft hoch, die Bundesregierung verspricht Linderung – und will dafür Geld aus der Tabaksteuer nehmen. Ärzte halten das für für falsch. 14.04.2026, 07.01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Geöffnete Zigarettenpackung: Steuergeld in die Gesundheitsversorgung zurückinvestieren Foto: Sven Hoppe / dpa if (typeof(Event) === 'function') {window.dispatchEvent(new Event('POLYGON_DOM_LARGEST_CONTENTFUL_PAINT_READY'));} Die Hausärzte haben eine klare Zweckbindung der Einnahmen aus der erhöhten Tabaksteuer für das Gesundheitssystem gefordert. Die Bundesregierung will eine ursprünglich für 2027 geplante Erhöhung vorziehen, um mit dem Geld Entlastungen für Bürger zu finanzieren, die unter steigenden Preisen leiden. Zwar sei es »richtig und sinnvoll, die Tabaksteuer signifikant zu erhöhen«, sagt die Vorsitzende des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes, Nicola Buhlinger-Göpfarth, der »Rheinischen Post« . »Vollkommen verkehrt« wäre es aber, das dadurch eingenommene Geld »nicht direkt in die Gesundheitsversorgung der Betroffenen zurückzuinvestieren, sondern noch vor der Einführung für vollkommen andere Bereiche zu verplanen«, sagt sie. Mehr zum Thema Steuerfreie Entlastung in der Krise: Wer bekommt demnächst 1000 Euro extra? Von Matthias Kaufmann Gesundheitskosten: Mehrheit will höhere Steuern auf Tabak und Alkohol Suchtprävention: Muss die Tabaksteuer rauf? Und wie! Ein Kommentar von Marco Evers Sie sei »klar gegen eine solche Zweckentfremdung der Einnahmen ohne direkte Stärkung der medizinischen Versorgung«, so Buhlinger-Göpfarth. Die gesundheitlichen Schäden des Rauchens stellten nicht nur für das Individuum, sondern auch für das Gesundheitssystem eine enorme Belastung dar, so die Verbandschefin:...



