SPD-Kandidat in NRW: „Es ist unfassbar, wie viel Wohlstand wir in unseren Klassenzimmern verlieren“
SPD-Kandidat in NRW : „Es ist unfassbar, wie viel Wohlstand wir in unseren Klassenzimmern verlieren“Von Reiner Burger, Düsseldorf13.06.2026, 16:56Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenSoll gegen Hendrik Wüst ins Rennen gehen: Jochen Ott bei der Landesdelegiertenkonferenz am SamstagdpaDie nordrhein-westfälische SPD kürt Jochen Ott zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl. Der schwört seine Genossen auf Zuversicht ein – und setzt vor allem auf ein Thema.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Wenigstens sich selbst vermag die nordrhein-westfälische SPD mittlerweile wieder Mut zu machen. Mit 96,2 Prozent der Stimmen wählen die Delegierten in einer Düsseldorfer Eventhalle Jochen Ott zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl im kommenden April. Die Genossen feiern Ott, den Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, minutenlang mit stehendem Applaus. In seiner immer wieder von lautem Jubel unterbrochenen kämpferischen Rede hat der 52 Jahre alte Politiker zuvor dargelegt, wie er es schaffen will, Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) abzulösen. „Wir haben verstanden. Wir sind wieder da“, lautet das optimistische Leitmotiv seiner Rede.Unter SPD-Führung werde Nordrhein-Westfalen „zum familienfreundlichsten Bundesland“, verspricht Ott. Familienpolitik sei keine Spezialpolitik. Was für Familien wichtig sei, sei wichtig für das ganze Land. Zum zweiten Schwerpunkt seines Wahlkampfs will der frühere Oberstudienrat das Thema Bildung machen. Es gelte, an das Aufstiegsversprechen anzuknüpfen, das die SPD seit ihrer Gründung prägt. Die Sozialdemokraten hätten Bildung für alle geöffnet und dafür gesorgt, dass aus Arbeiterkindern Lehrerinnen, Ingenieure und Unternehmer werden konnten. So soll es künftig wieder sein. Ott sieht seine SPD als Chancenpartei. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Die Chancen der nordrhein-westfälischen SPD stehen nach Lage der Dinge jedoch nicht gut. Die 26,7 Prozent, die sie bei...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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