Sorge vor Gewalt: Fremdenfeindliche Proteste bringen Südafrika in Erklärungsnot
•Sorge vor Gewalt : Fremdenfeindliche Proteste bringen Südafrika in ErklärungsnotVon Claudia Bröll, Kapstadt07.05.2026, 12:15Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenDemonstration gegen illegale Einw...
•April in PretoriaReutersFremdenfeindlichkeit gegenüber Einwanderern ist kein neues Phänomen in Südafrika.
•Doch nun gibt es eine neue Bewegung, die Sorgen vor Gewalttaten schürt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Einige Demonstranten zogen in Johannesburg und Pretoria in tradit...
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Sorge vor Gewalt : Fremdenfeindliche Proteste bringen Südafrika in ErklärungsnotVon Claudia Bröll, Kapstadt07.05.2026, 12:15Lesezeit: 5 Min.Bildbeschreibung ausklappenDemonstration gegen illegale Einwanderer am 28. April in PretoriaReutersFremdenfeindlichkeit gegenüber Einwanderern ist kein neues Phänomen in Südafrika. Doch nun gibt es eine neue Bewegung, die Sorgen vor Gewalttaten schürt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Einige Demonstranten zogen in Johannesburg und Pretoria in traditioneller Zulu-Tracht mit Speeren auf die Straßen. Andere schwenkten südafrikanische Fahnen und hielten Plakate mit der Aufschrift „It is time to go“ („Es ist Zeit zu gehen“) in die Höhe. Die Demonstrationen Ende April wurden von einer neuen Anti-Immigration-Bewegung organisiert, die derzeit Sorgen vor einer weiteren Welle fremdenfeindlicher Gewalt in Südafrika schürt. Nun ist die Regierung in Erklärungsnot gegenüber anderen afrikanischen Regierungen geraten, die den diplomatischen Druck auf Pretoria erhöhen.Nigerias Präsident sei besorgt über die Lage und fordere die südafrikanischen Sicherheitskräfte dazu auf, die Lage effektiv zu kontrollieren, schrieb Nigerias Außenministerin Bianca Odumegwu-Ojukwu in dieser Woche auf der Plattform X. Nigeria werde die eigenen Staatsbürger unterstützen und Rückkehrflüge organisieren. 130 Anträge seien bereits eingegangen.Vorher hatten Nigeria und auch Ghana die südafrikanischen High Commissioner in ihren Ländern einbestellt und mit dem südafrikanischen Außenminister Ronald Lamola telefoniert. Das Thema sollte auch bei einem Arbeitsbesuch des mosambikanischen Präsidenten Daniel Chapo in Südafrika am Dienstag zur Sprache kommen.Eine Kopie der „Operation Dudula“?Fremdenfeindlichkeit gegenüber Einwanderern aus anderen afrikanischen Staaten ist kein neues Phänomen in Südafrika. Sie eskalierte immer wieder. Nicht vergessen ist die brutale Ermordung eines Kleinunternehmers aus Mosambik, der 2015 in dem Johannesburger Armenvie...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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