Sie stürzte einen Wasserfall hinab - Bergführer nach Tod einer Kundin verurteilt
•Sie stürzte einen Wasserfall hinab: Bergführer nach Tod einer Kundin verurteiltDie Partnach schlängelt sich durch das Zugspitzenmassiv.
•Ihre Quelle ist bei Wanderern als Zwischenstopp beliebt (Archivbild)Foto: picture alliance/SZ PhotoJanaGodau20.04.2026 - 14:26 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenGarmisch-Partenkirchen (Ba...
•Für eine 49-jährige Frau aus Speyer endete der Ausflug mit dem Tod.
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Sie stürzte einen Wasserfall hinab: Bergführer nach Tod einer Kundin verurteiltDie Partnach schlängelt sich durch das Zugspitzenmassiv. Ihre Quelle ist bei Wanderern als Zwischenstopp beliebt (Archivbild)Foto: picture alliance/SZ PhotoJanaGodau20.04.2026 - 14:26 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenGarmisch-Partenkirchen (Bayern) – Es sollte eine lange, aber idyllische Wanderung zur Zugspitze werden. Für eine 49-jährige Frau aus Speyer endete der Ausflug mit dem Tod. Jetzt wurde ihr Bergführer verurteilt.Die Frau, ihr Mann (48) und die beiden Kinder des Paares waren Teil einer achtköpfigen Wandergruppe, die im August 2025 die Zugspitze in den Alpen erklimmen wollte. Beim Zwischenstopp an der Reintalangerhütte führte der Bergführer (58) die Gruppe zum Partnachursprung, der Quelle des Gebirgsflusses. Der 58-Jährige soll seinen Gästen die mit nur vier Grad kaltem Wasser gefüllte Gumpe, ein natürlich entstandenes Steinbecken, als „Whirlpool“ angepriesen haben – mehrere Wanderer sprangen nach dem schweißtreibenden Aufstieg ins eiskalte Nass. Dort geschah der tragische Unfall. Der Partnachursprung ist die Quelle des Gebirgsflusses. Hier kam es zu dem UnglückFoto: Von Sebman81 - Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0Strömung riss Frau acht Meter in die TiefeMehrere Wanderer hatten bereits gebadet, als das Paar ins Wasser ging. Wie die Polizei damals vermeldete, konnten sich die Frau und ihr Ehemann „aufgrund der starken Strömung nicht mehr festhalten und stürzten über einen Wasserfall in die Tiefe.“ In die Strömung seien die beiden geraten, als die Frau wegrutschte und ihr Mann helfen wollte. Der 48-Jährige wurde bei dem Sturz über die acht Meter hohen Felsen lebensgefährlich verletzt, die Frau starb noch am Abend in einem Krankenhaus. Die Partnach fließt an der Reintalangerhütte vorbei, wo die Wandergruppe übernachten wollteFoto: picture alliance/dpaErster tödlicher Unfall an dieser StelleJetzt stand der Bergführer wegen fahrlässiger Tötung vor dem Amtsgericht Garmisch-Part...المصدر: Bild | Source: Bild
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