Sicherheit am Arbeitsplatz: An jedem vierten Werktag ein Toter auf deutschen Baustellen
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Sicherheit am Arbeitsplatz : An jedem vierten Werktag ein Toter auf deutschen Baustellen28.04.2026, 04:53Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenBauarbeiter auf einem Gerüst: Im vergangenen Jahr kamen 74 Menschen durch einen Arbeitsunfall in der Bauwirtschaft und den sogenannten baunahen Dienstleistungen ums Leben.Philip Dulian/dpaIm Schnitt stirbt an jedem vierten Werktag ein Mensch auf deutschen Baustellen. Gewerkschaften und Berufsgenossenschaft fordern mehr Engagement beim Arbeitsschutz. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In Deutschland stirbt im Schnitt an jedem vierten Werktag ein Mensch auf einer Baustelle oder in der Reinigung. Wie die Berufsgenossenschaft Bau und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilten, kamen im vergangenen Jahr 74 Menschen durch einen Arbeitsunfall in der Bauwirtschaft und den sogenannten baunahen Dienstleistungen ums Leben. Das waren vier weniger als ein Jahr zuvor. Zu den Werktagen zählen laut dem Bundesurlaubsgesetz alle Tage, die nicht Sonn- oder gesetzliche Feiertage sind.Der Mitteilung zufolge starben 2025 zudem 400 Menschen infolge von Berufskrankheiten, „etwa weil Beschäftigte in der Vergangenheit mit Staub oder Asbest gearbeitet haben“.Gewerkschaft: Viele Unfälle sind vermeidbarDie BG BAU und die IG BAU rufen die Beschäftigten angesichts der Zahlen auf, gefährliche Arbeitssituation nicht einfach hinzunehmen. Arbeitsschutz auf der Baustelle müsse „von allen gelebt“ werden.Mehr zum ThemaMinister für Bürokratieabbau„Viele Regeln sind nicht aus Jux oder bösem Willen entstanden, sondern aus Sicherheitsdenken“





