Schweikard von Kronberg: Genau hinschauen beim Hexenverfolger
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Schweikard von Kronberg : Genau hinschauen beim HexenverfolgerVon Florentine Fritzen28.04.2026, 19:29Lesezeit: 2 Min.Bildbeschreibung ausklappenSchweikard von Kronberg im Prinzengarten: Die Fahnen der Ausstellung zum 400. Todesjahr des Mainzer Erzbischofs dürfen nicht ins Mauerwerk gebohrt werden.Emil EichingerIm Todesjahr Schweikard von Kronbergs wird die Burg zur Kulisse seines Lebens. Es geht auch um die dunkle Seite des Mainzer Erzbischofs.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Schweikard von Kronberg hat das Apartment auf der Burg nur äußerst selten genutzt. Trotzdem wird das Gemäuer im 400. Todesjahr des Mainzer Erzbischofs zur Kulisse seines Lebens. Das gilt für die gesamte Zeit zwischen dem 3. Mai und dem 1. November, besonders aber für zwei Tage Ende Juni. Dann führen Kurse des Fachs Darstellendes Spiel der Altkönigschule an etlichen Schauplätzen der Burg auf, was sie zu Schweikard erarbeitet haben. Für seine Amtszeit sind laut Burgverein 395 Hexenprozesse im Mainzer Erzstift belegt, 361 endeten mit einer Hinrichtung. Die Aufführungen sollen die Zuschauer „zum Hingucken zwingen“, wie die Oberstufenschülerin Frida Rathenow sagt. Im Mittelpunkt steht der Fall einer Hexe, die verbrannt wird, die Rahmenhandlung ist ein Fest Schweikards auf der Burg.Die historischen Fakten zu den Hexenverfolgungen unter Schweikard, aber auch zu seiner Kronberger Familie und zu seiner Herrschaft lassen sich bis zum Herbst auf 18 Plakaten auf dem Burggelände nachlesen. Die ersten wetterfesten Fahnen hat der Burgverein schon im Prinzengarten aufgehängt. Die Montage ist knifflig, wie Vereinsmitglied Annette Schäfer erläutert: In das Gestein des Baudenkmals darf nicht gebohrt werden.„Ein Mann, der in seiner Zeit seinen Job gemacht hat“Die Vernissage am Sonntag um 11 Uhr ist öffentlich. Auch dann wird sicher viel darüber gesprochen werden, was Walter Ried vom Verein Schweikards „wunden Punkt“ nennt. Gleichzeitig sind die Mitglieder sichtlich bemüht, den Erzbis...





