Schmerzmittel ohne Rezept: Apotheker muss 8.000 Euro zahlen
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Schmerzmittel ohne Rezept : Apotheker muss 8000 Euro zahlen28.04.2026, 12:42Lesezeit: 1 Min.Bildbeschreibung ausklappenJahrelang gab ein Apotheker verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept aus. Eine Kundin wurde abhängig und klagte.dpaEin Apotheker verkaufte jahrelang verschreibungspflichtige Medikamente ohne Rezept. Nun muss er 8000 Euro Schmerzensgeld zahlen.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Ein Apotheker aus Frankfurt muss einer Kundin 8.000 Euro Schmerzensgeld zahlen, weil ihr in seiner Apotheke über Jahre hinweg verschreibungspflichtige Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel ohne Rezept verkauft worden sind. Das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt bestätigte in einer nun veröffentlichten Entscheidung einen entsprechenden Anspruch, kürzte die Summe aber gegenüber dem erstinstanzlichen Urteil um 2.000 Euro wegen Mitverschuldens der Frau und teilweiser Verjährung. Die Entscheidung ist rechtskräftig.Nach den Feststellungen des Landgerichts, die das OLG nicht beanstandete, hatten der Apotheker oder seine Mitarbeiter der Klägerin von 2015 bis Anfang 2020 „erhebliche Mengen“ der abhängig machenden Medikamente ohne gültige ärztliche Verordnung verkauft. Das sei in einem Strafverfahren festgestellt worden. Damit habe er seine Pflichten als Apotheker verletzt.Mehr zum ThemaRhein-Main-LiveblogÜberfall auf Supermarkt vorgetäuscht





