Schicksals-Wahl für die EU! - Das ist der Mann, der Orbán stürzen kann
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Schicksalswahl für die EU!: Das ist der Mann, der Orbán stürzen kannPéter Magyar ist Ungarns Wahl-FavoritPéter Magyar (45) im Februar 2026 mit dem Symbol des Ungarn-Aufstands gegen die Sowjets 1956 am Revers. Damals hatten die Ungarn das Hammer-und-Sichel-Symbol aus ihrer Fahne geschnittenFoto: Facebook/Péter MagyarPhilip Fabianzzt. in Budapest12.04.2026 - 18:22 Uhr TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesenBudapest – Mehr als anderthalb Jahrzehnte regierte Viktor Orbán Ungarn praktisch konkurrenzlos. Doch damit scheint bald Schluss zu sein! Umfragen sehen für die Ungarn-Wahl am heutigen Sonntag seinen Herausforderer Péter Magyar (45) weit vorn. Wer ist der Mann, der Orbán stürzen kann? Erst vor gut zwei Jahren, am 10. Februar 2024, katapultierte sich Magyar quasi aus dem Nichts zum plötzlichen Hoffnungsträger aller Ungarn, die den Wechsel herbeisehnen. Seit 2010 regiert Orbán durchgehend mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit seiner Fidesz-Partei im Parlament. Doch nichts dauere ewig, rief Magyar ihnen in einem Facebook-Post zu, in dem er erklärte, aus der Macht-Clique um Orbán auszusteigen. Er appellierte: „Habt keine Angst!“Wochen später, im April, übernahm er die Tisza-Partei und führte sie mit 30 Prozent der Stimmen ins EU-Parlament. Tisza (deutsch: Theiß) ist der Name des zweitgrößten Flusses in Ungarn, steht aber abgekürzt auch für „Respekt und Freiheit“.Magyar posiert im September 2025 mit einem Orbán-Pappaufsteller in der einen Hand und mit Ungarn-Flagge in der anderen Foto: Facebook/Péter MagyarEin Aussteiger aus dem Orbán-SystemMagyar (Bedeutung: „Ungar“, ausgesprochen: „Modjor“, mit einem offenen O wie in „Sonne“) ist kein Linker, sondern ehemaliger Fidesz-Mann. Bis 2023 war er mit Orbáns damaliger Justizministerin Judit Varga verheiratet. Die geriet in die Bredouille, weil sie auf Weisung der Regierung einen Pädokriminellen begnadigte, der Kinder im Waisenhaus missbraucht hatte. Als Magyar ihr riet, zurückzutreten, antwortete sie: Geht nicht. Die Regierung se...





