Sachverständigengutachten: Wirtschaftsweise senken Konjunkturprognose deutlich
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Sachverständigengutachten : Wirtschaftsweise senken Konjunkturprognose deutlichVon Patrick Welter27.05.2026, 10:00Lesezeit: 3 Min.Bildbeschreibung ausklappenContainer im Hamburger Hafen: Der Sachverständigenrat erwartet in diesem Jahr eine Stagnation des Exports.dpaDie Wirtschaft wird in diesem Jahr nur noch um 0,5 Prozent wachsen. Hauptgrund ist laut Sachverständigenrat der Irankrieg. In einem Risikoszenario droht die Stagnation.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Als Folge des Irankriegs wird die deutsche Konjunktur in diesem Jahr noch mehr von der staatlichen Nachfrage abhängen als bisher angenommen. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erwartet in seinem Frühjahrsgutachten, dass das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) in diesem Jahr um 0,5 Prozentpunkte und im kommenden Jahr um 0,8 Prozent wachsen wird.Jeweils 0,3 Prozentpunkte davon gehen gemäß der Analyse auf schuldenfinanzierte staatliche Mehrausgaben zurück. Privatwirtschaftliche Wachstumsimpulse bleiben demnach vor allem in diesem Jahr ausgesprochen gering. 0,2 Prozentpunkte des Wachstums werden in diesem Jahr einer höheren Zahl an Arbeitstagen zugeschrieben.Beschleunigung der Inflation auf rund drei ProzentFür beide Jahre prognostizieren die Gutachter eine Beschleunigung der Inflation auf rund drei Prozent. Mit fast drei Millionen Arbeitslosen dürfte die Arbeitslosenquote in diesem Jahresdurchschnitt von 6,3 auf 6,4 Prozent steigen und erst 2027 wieder sinken. Das staatliche Finanzierungsdefizit soll gemäß der Prognose von 2,7 Prozent des BIP im vergangenen Jahr auf 3,7 Prozent in diesem und auf 4,3 Prozent im Jahr 2027 steigen.Noch im Herbst hatte der Sachverständigenrat ein Wirtschaftswachstum für dieses Jahr von 0,9 Prozent erwartet. Mit der grob halbierten Prognose folgen die fünf Wirtschaftsprofessoren der Linie der großen Wirtschaftsforschungsinstitute und der Bundesregierung. Der maßgebliche Grund dafür sind die gestiegenen Energiep...





