Regulierung in der EU: Französische Sonderwünsche sorgen für Krach in Europas Autobranche
•Regulierung in der EU : Französische Sonderwünsche sorgen für Krach in Europas AutobrancheVon Tobias Piller05.06.2026, 19:14Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenGibt es neue Vorteile für Renault...
•Diese sollen von Brüsseler Regeln bevorzugt werden – deutsche Hersteller wären benachteiligt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Zwischen Europas Autokonzernen, womöglich a...
•Klar ist, dass davon vor allem der französische Autohersteller Renault profitieren soll, an dem der französische Staat mit 15 Prozent beteiligt ist.
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Regulierung in der EU : Französische Sonderwünsche sorgen für Krach in Europas AutobrancheVon Tobias Piller05.06.2026, 19:14Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenGibt es neue Vorteile für Renault?Picture AllianceFrankreichs Autohersteller wollen eine Sonderbehandlung für ihre Elektro-Kleinwagen. Diese sollen von Brüsseler Regeln bevorzugt werden – deutsche Hersteller wären benachteiligt.Zusammenfassung Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App Zwischen Europas Autokonzernen, womöglich auch zwischen deutschen Politikern und dem aus Frankreich stammenden EU-Industriekommissar Stéphane Séjourné, gibt es Differenzen über französische Wünsche nach Vorteilen für kleinere Autos. Klar ist, dass davon vor allem der französische Autohersteller Renault profitieren soll, an dem der französische Staat mit 15 Prozent beteiligt ist. Ein zweiter Nutznießer könnte auch Europas zweitgrößter Autokonzern Stellantis sein, in dem unter anderem die französischen Marken Peugeot und Citroën aufgegangen sind.Der frühere Renault-Chef Luca De Meo hatte schon während seiner Amtszeit als Präsident des europäischen Autoherstellerverbands Acea für 2023 und 2024 den Grundstein für die aktuellen Diskussionen gelegt. Er wünschte sich damals von der EU die Einführung einer neuen Kategorie von Kleinstwagen nach dem Vorbild der japanischen Kei Cars, die 3,40 Meter lang und 1,48 Meter breit sein dürfen und dafür Privilegien bei Steuern und Parkplatzauflagen erhalten. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Der damalige Renault-Chef für die Kleinstwagen forderte eine Lockerung von Vorschriften für Sicherheitsausstattung, die in der EU für alle Autos vorgeschrieben ist. Dazu gehört etwa der elektronische Warner für Geschwindigkeitsüberschreitung oder die Warnung vor dem Verlassen der Fahrspuren. Obwohl De Meo scheinbar ohne Scheu die Interessen des europäischen Autoverbandes und seiner Firma vermischt hatte, konnte er seine Idee vom europäischen Kei Ca...المصدر: FAZ | Source: FAZ
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