Regionalpolitik: Mit gezielten Subventionen gegen die AfD
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Regionalpolitik : Mit gezielten Subventionen gegen die AfDVon Hanna Decker24.05.2026, 11:43Lesezeit: 4 Min.Bildbeschreibung ausklappenStraßenbahn in Chemnitz: Die Infrastruktur zu fördern hat einen sichtbaren Effekt.dpaMit Investitionen kann der Staat den Stimmenanteil von Populisten senken. Unter einer Bedingung. Anhören Merken TeilenVerschenkenDrucken Zur App In Deutschland geht die Angst vor der AfD um. Genauer gesagt: vor der ersten Landesregierung, die von der AfD angeführt wird. Im September wird in Mecklenburg-Vorpommern und in Sachsen-Anhalt ein neuer Landtag gewählt – und die Partei liegt in Umfragen weit vorne. Meinungsforschungsinstitute sahen sie zuletzt bei 36 beziehungsweise 42 Prozent. In Sachsen-Anhalt, wo der Verfassungsschutz die Partei als „gesichert rechtsextrem“ einstuft, könnte es mit etwas Glück gar für eine Mehrheit der Sitze reichen. Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bereitet sich bereits intensiv auf eine Alleinregierung in Magdeburg vor, wie kürzlich Recherchen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zeigten. Aber auch auf Bundesebene sahen die Demoskopen vom Allensbach-Institut die AfD zuletzt einen Prozentpunkt vor der Union.Was also tun gegen den weiteren Aufstieg der Partei, die in strukturschwachen Regionen auf besonders große Resonanz trifft? Ein Team aus Sozialwissenschaftlern aus Princeton, der University of California, Davis, der Universität Düsseldorf sowie der Bertelsmann-Stiftung hat sich der Frage aus der Perspektive der Regionalpolitik genähert. Und kommt in einer Anfang Mai veröffentlichten Studie zu dem Schluss: Die gezielte wirtschaftliche Förderung von Regionen kann die dortige Unterstützung für die Rechtspopulisten unter bestimmten Umständen dämpfen. F.A.Z.-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.A.Z. bei Google bevorzugen Erfolgreich dort, wo Niedergang der Industrie erwartet wirdAusgangspunkt der Arbeit ist die Beobachtung, dass der Strukturwandel hin zu einer stärker auf Dienstleistungen und wissensintensi...





